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SAMSTAG, 31. OKTOBER 2026, 20UHR20

Jeffrey Lewis & The Voltage

EINTRITT: 35.-

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Jeffrey Lewis & The Creeping Brains, Jeffrey Lewis & The Jitters, Jeffrey Lewis & The Jackals, Jeffrey Lewis & The Junkyard, Jeffrey Lewis & The Rain, zuletzt Jeffrey Lewis & The Jrams, Jeffrey Lewis & the Deposit Returners, zuletzt auf unseren Inselplanken Jeffrey Lewis & Los Bolts – und nun also – Caution! This guy runs hot! – Jeffrey Lewis & The Voltage. Hochspannung ist angesagt in Low-Fi Country.

Da es bei seinen Beatnik-Eltern in New Yorks Lower East Side keinen Fernseher gibt, hält er sich an Comics und die Blues-Platten seines Vaters; später besucht er 40 Konzerte von Grateful Dead und einige von Nirvana. Als er dann mit der Gitarre seines Vaters selber anfing, Songs zu schmieden, entdeckte er die schrägen Klänge von The Fugs, David Peel & the Lower East Side, The Godz.

Mittlerweile beehrten der gebürtige New Yorker Comic-Künstler & Anti-Folk-Hero Jeffrey Lewis (*1975) und seine wechselnden Bandmates mit ihrem dreckig-urbanen Indie-Folk schon viele Male unsere Weltmusikinsel. Jeffrey Lewis ist und bleibt auch nach Abklingen des grossen Antifolk-Hypes um Sidewalk Café-Legenden wie Adam Green oder The Moldy Peaches immer noch der Vorzeige-Independent-Anti-Superstar schlechthin: Dauernd unterwegs, hyperproduktiv und gesellschaftliche Zwänge so klein wie möglich haltend. Lewis hat nichts gegen die Bezeichnung «Antifolk»: «Ich finde den Begriff cool. Der Fakt, dass niemand weiss, was er bedeutet – mich eingeschlossen –, macht ihn irgendwie geheimnisvoll und interessanter als zu sagen, man sei Singer-Songwriter oder spiele Indie-Rock.» Tja, so ist das mit den engwandigen Möchtegern-Klarheits-Unordnungs-Schubladen: Sie gehen auf und zu und schon hat man wieder vergessen, was drin ist.

Folksounds meet 21st Century Art-Garage-Rock. Pete Seeger meets Sonic Youth. Entwickelt aus den Schlafzimmer-Tapes des New York der späten 90er: «Als ich Ende der 90er Jahre anfing, Songs zu schreiben, nahm ich normalerweise mindestens einmal im Jahr eine Kassette voller Songs auf. Nach dem Vorbild von Daniel Johnston. Meine über 20 Jahre, in denen ich Songs aufgenommen habe, verdanke ich Daniel!» JL ist ein Bunthund-Tausendsassa, auf unzähligen Bühnen zuhause. Für ua. die New York Times schreibt er auch Essays und zeichnet Comicstrips. Seine eigene Comicserie heisst «Fuff» (vorher «Guff»). Live gibt es neben grossartig wilden Comicprojektionen & -Filmen schräge Gitarrenakkorde, zwieschnittige Songs und monumentale Sprechgesänge.

So kommt das legendäre Label Rough Trade (The Smiths, The Strokes, Belle & Sebastian The Fall, Sunn O))), Jack White, Lily Allen, Bonobo undundund) auf ihn zu, das ihn jahrelang begleitet. Seit seinem offiziellen Erstling «The Last Time I Did Acid I Went Insane and Other Favorites» (2001) sind etliche Milliarden Wassertropfen die wechselblaue Mississihl hinab den sieben steigenden Weltmeeren zu geflossen, zahlreiche namenwechselnde Jeffrey Lewis-Alben entstanden und der immerselbe Anderslewis tourte mit wechselnden Bandmitgliedern rundum den extrem wechselwettrigen Blauplaneten. Seit 2025 begleiten ihn auf der Bühne Brent Cole – drums, Valerie Marchesi – bass, Mallory Feuer – keyboards, violin.

Vor oder mit Menschen, die er verehrt, tritt er oft auch auf, als da zet Be sind und waren: Daniel Johnston, The Presidents of the United States of America, Devendra Banhart, Jarvis Cocker, Adam Green, Thurston Moore, Beth Orton, Frank Black, Scout Niblett, Dr.

Dog, Cornershop, The Cribs, Super Furry Animals, Los Campesinos, Roky Erickson, The Fall, Stephen Malkmus & The Jicks, The Vaselines, The Mountain Goats.

Anfang der 2020er Jahre beschränkt sich Lewis weitgehend auf selbstveröffentlichte Heimaufnahmen. Das hat mit Lockdown und Covid zu tun, aber nicht nur. 2021 veröffentlichte er den Song «Now We’ve Beat That Stupid Virus We Can Get Back to Our Stupid Lives». 2020–23 publiziert Lewis fünf Alben exklusiv auf Bandcamp sowie 2022 eine Sammlung «Asides & B-Sides (previously unstreamable tracks 2014–2018)» auf allen Streaming-Services. Und wahrscheinlich ist das hier Aufgezählte ALLES längst nicht ALLES. Kommt her, fragt ihn selbst! Das spektakuläre aktuelle Album «The Even More Freewheelin ’Jeffrey Lewis» (2025) wird mit dem Produzenten Roger Moutenot (Yo La Tengo, Sleater-Kinney und 2019er Jeffrey Lewis & The Voltage-Album «Bad Wiring!») im Hotspot Nashville, Tennessee, aufgenommen und bei Don Giovanni Records (USA/Kanada) und Blang Records veröffentlicht. Es befasst sich mit aktuellen Themen rundum das mittlere Lebensalter.

JL kann über alles singen und tut das auch. Wie kein anderer. Mit der hingebungsvoll-apathischsten Stimme des Showbiz. Viele nennen ihn den besten Songwriter, den sie kennen. Weltumspannend, berührend, erschütternd; präzise beobachtete Alltagsszenen, offensiv-nerdig, pointiert, literarisch und bisweilen urkomisch; über Drogen, Insekten, Leben, Liebe und Tod. Oft und viel auch über die Lower East Side, Manhattan, Williamsburg («Williamsburg Will Oldham Horror»), FDR Drive und den East River. Dazu sagt er in einem Interview (dali-speakers.com): «Ja, einiges Material stammt aus meinem Leben, aber nicht mehr als Pink Floyd-Material aus ihrem Leben oder Neil Young-Material aus seinem Leben.» Live, präsent, humorvoll, ernst, intensiv, hautnah, inspirierend , einmalig, einzigartig und umwerfend. Hier auf der allerletzten Lower East Side-Vollhalbinsel am East-of-Sweden-River in Zwinglitown.

 


Lewis [moves] between melodic garage-punk and raw acoustic grooves to great effect. But it’s his terrific wordplay—sharp, funny, poignant and much more—that really dazzles. —Uncut

«Jeffrey Lewis is an amazing musician, and if you don’t know his songs you probably have a hole in your heart that can only be filled by his words… I did!» – Regina Spektor

«Hands down my favorite contemporary songwriter.» – Ben Gibbard (Death Cab For Cutie)

«A second. That’s all he needs to dazzle.» – Les Inrockuptibles

«One of the most extraordinary voices in contemporary music returns… for the euphoric and highly addictive Bad Wiring. Immediate, charming and perhaps the best delivery to date from one of the very most singular voices.» – Deluxe Magazine (Albums of the Year)

«Weird? Very… but also downright inspiring.» (****) – Rolling Stone

«A wordy force of nature… stirs you up with politics or knocks you sideways with sadness… ideas burst from Jeffrey Lewis like an overstuffed suitcase – strange ones, funny ones, poignant ones, usually a mixture…. kicking out ramshackle fuzzbomb jams… it’s difficult to imagine how any couple of hours spent in Lewis’s company couldn’t prove inspirational.» (****) – The Guardian

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