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Feins z'Mittag vom 4.-8.12.23
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Montag, 25.09.2023, 20Uhr20
Lokalbühne
The White Album (DK)
Wenn «die Dänen» sich nach einem legendären Beatles-Album benennen, von dem sie keinen Ton spielen, fragt der Züri-Tipp tüpisch neutralschweizerisch verwirrt, ob das klug war. Weil keine Beatles-Coverband drinsteckt, sondern Indie-Folk-Pop, der spätestens seit Mumford & Sons im «Mainstream angekommen» sei.

Gähn! Sorry! Ähm. Wo waren wir? Das dänische Trio The White Album würde nie in unserer hochheiligen Inselweltmusikhalle auftreten, wäre der einzige Mainstream, den wir kennen, nicht die gute alte Mississihl, die vor dem hinteren Fenster vorbeizieht. Und Indie-Folk gibts bei uns schon weit vor der genannten Britband zu entdecken. Wie so vieles, was all around Zwinglitown so abgeht. Seit Urtagen, schon im Inti, also seit 36 Jahren. Also rund ein Viertel Jahrhundert vor der Gründung des «fantastiske» Trios The White Album 2011 im dänischen Fyn durch die Schulfreunde Frederik Vedersø (Gitarre), Claus Arvad (Gitarre und Mandoline) & Jakob Eilsø (Gitarre). Und fast ein halbes Jahrhundert nach dem Erscheinen des namensgebenden Albums 1968. Obwohl The White Album eine dänische Band ist, begann ihre Karriere in England, wo die Band von einer englischen Managementagentur entdeckt wurde. Es folgte ein Vertrag mit Warner Bros., der auf allen Kanälen rauf & runter gespielte Hit «Kings and Aces» sowie ein Riesenhype & viele Konzerte, worauf das Trio sich entschied, ihre Energie in ihrer Heimat zu konzentrieren. Das Debütalbum «The Quiet Strum» schaffte es 2014 schwuppdiwupp auf Platz 4 der dänischen Charts. Mit dem Zweitling «Songs from the Sun» (2017) eroberten die drei Weissalbümler schon die Sonne. Nach dem 2020 erschienenen Viertling «Colorama» setzen die drei Freunde mit dem vor Wärme & Sommer nur so strotzenden Up-Tempo-Indie-Pop-Song «Lighthouse» wieder auf DIY (Do-It-Yourself). Es ist die erste Single einer neuen Reihe mit ihrer ganz eigenen Mischung aus wunderschönen Vokalharmonien, erstaunlichen Songs & einer guten Portion trockenen nordischen Humors. Und natürlich dürfen die obligaten Bärte nicht fehlen. Homegrown, gell. Hier, bei uns, auf der allerletzten Indie-Folk-Welterbe-Schatzinsel in Gnome City nach der Auflösung des Bankgeheimnisses. «Were emerging from our studio cave in late September to play a few shows in Switzerland and Germany. Very excited to air some new sounds and meet old and new friends.» – So, we'll see you all here then, folks!

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