Unsere Elektrobrieftauben fliegen immer wieder ins worldweite Nezz. Unseren Newsletter abladen. Mindestens wöchentlich ...
Feins z'Mittag vom 14.5.2018 bis und mit 18.5.2018
Am liebsten gelesen, gehört und angeschaut ...
Eine Entdeckung, im Fall!
Samstag, 26.05.2018, 20Uhr20
Eintritt: 28.–
Chickn + Pacific Star
Chickn aus Athen nennen ihren von US-West Coast-68-74-psychedelia, Krautrock & europäischer Experimentalmusik inspirierten Sound in Echtdeutsch & sehr, sehr deutlich Jetztzeit-Rock.

Diese tolle Band ist eine Entdeckung, im Fall! Sie torpedierten im letzten Mai unsere Inselbühne weit hinaus ins weite, weite All. Trotz ihrem sackgeilen Gig hat sie noch niemand von von den üblichen Nutzniessern sang- & klanglos abgezügelt. Schön für uns, schön für euch. Das Debüt «Chickn» (2016) ist super speziell & schlicht der Hammer: Jetzt downloaden auf  https://innerear-chickn.bandcamp.com/album/chickn! Inzwischen haben Sie mit «Wowsers!» einen weiteren Hammer weltklasseweit geworfen. Es enthalte 9 electric elegies that unfold their agitated collective psyche. Sonnenhell & farbenprächtig, manchmal beruhigend, dann wieder aufschreckend, immer schnell & wuchernd, flirtend mit West-Coast-Vibes & Proto-Punk-Explosions. 2013 starteten sie mal mit einem Demo, um Griechenland wenigstens musikalisch aus der Krise zu führen. So improvisieren sie denn gern & gut, um den Zufall, die grosse Unbekannte & das Unerwartete als gewichtigen Mitspieler zu integrieren. Und sie arbeiten mit einem grossen Netz von Künstlern zusammen. Das gilt ebenso auf Aufnahmen als auch live & zeitigt, dass jede Performance völlig unvorhersehbar ist & je nach Zusammensetzung total neu herauskommt. Sie lieben es auch, mit gleichenorts auftretenden Bands zu jammen. Das taten sie schon mit Budos Band, Preoccupations (ex. Vietcong), Moon Duo, Underground Youth & The Weekend. Jedes Chickn-Mitglied trägt seine individuelle Sicht derselben Vision zum Gesamtbild bei. Das ergibt ein vielschichtiges Amalgam exstatischer Motive, rückwärts gespielter Grooves, manischer Riffs & existenzialistischer Gesänge. Eine Setlist gibts nicht, man spielt aus dem Stand & in Echtzeit das, was in der Band grad angesagt wird. So wird jeder Song immer wieder neu erfunden & auch x-fach in alternativen Versionen aufgenommen. Und sie mauserten sich zu einem der heissesten Eisen im lodernden Feuer Griechenlands. Phoenix grüsst quicklebendig vom entdeckungsfreudigsten Inseltempel seit der Errichtung der Akropolis. Zum Schluss noch dies:

17 records we spinned the most while recording «Wowsers!»:

Stooges – Raw Power // Annette Peacock – I'm the One // Can – Delay 1968 // David Bowie – The Man who Sold the World // Grateful Dead – Live Europe '72 // Albert Ayler – Bells // Sun Ra – The Numbians of Plutonia // Captain Beefheart – Bluejeans and Moonbeams // Max Roach – We Insist! // Suzanne Ciani – Buchla Concerts 1975 // Arleta – Exi Meres // Tyler the Creator – Flower Boy // Michael Rother – Firnwarme // Ariel Pink – Tribute to Bobby Jameson // T-Rex – Electric Warrior // Red Crayola – The Parable of Arable Land // Alice Coltrane – Turiya Sings

 

Pacific Star

Instrumental-Narkotischer-Psych-Doom-Boogie Blues. Die Männer aus dem Hard Coming Love Clan bespielen & belichten den Avant-Garde-Science-Fiction-Klassiker Flash Gordon (Serial, USA, 1936). Paul Plagiat hat die bewegten Bilder neu in Form gebracht & arrangiert. A Loud Wild Electric Picture Show! Ground control to Major Tom: Take your Protein pills & put your helmet on!

top...
el Lokal