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Feins Z'Mittag gibt's vom 19. August bis und mit 23. August 2019
Am liebsten gelesen, gehört und angeschaut ...
didel & fidel dem Teufel sein Geissbockohr ab
Sonntag, 01.09.2019, 18Uhr18
Eintritt: 5.–
Giigestubete + Jodlerei
Unsere Giigestubete im schönsten und musikalischsten Treppenhaus des Universums ist super, im Fall. Wer es nicht glaubt, soll sich mal was altneues zu Gemüte führen & die saublöden Tatorts fahren lassen: Ist echte Spannung hier, authentisch & voller Herzenslust.

Die ultrafamosen Zwei – Eva Wey und Dide Marfurt – tätschmeistern an der guten alten Mississihl ihre unerhörte Version von Giigestubete, samt Damen- & Herrenwahl. Komm rein, pack aus, leg los, leg zu, didel & fidel dem Teufel sein Geissbockohr ab: Wer sich traut, darf mitmachen. Die Volksmusik-Core-Tunes dazu könnt ihr auf www.giigestubete.ch abelade, um sie in euren Köpfen & Herzblutherzen zu speichern, denn musiziert wird ohne Noten. Jeden Monat an einem vorbestimmten vorderen Sonntag werden also auch 2019 Musikusse von Welt von lüpfig bis heimelig – und von da wiederum in die sehnsuchtsweite Ferne – Welttanzmusik helvetischer Provenienz vom Stapel lassen, dass die Planken krachen & die Tanzbeine lachen. Die Giigestubete ist natürlich nicht nur für Geiger & Streicher: Alle seid ihr eingeladen, bei unserer Geigenmusik in Kreuztonarten mitzumachen, zu schunkeln, zu polonaisieren & natürlich zum fidelen Weltbrienzer Hüftschwung.* 

*Im ursprünglichen Brienzer Hüftschwung wechselt der schwungausführende Tänzer (auch: die schwungausführende Tänzerin) seine rechte Hand vom Gurt zum Gestössgriff (!), macht eine Drehung nach rechts und greift mit dem linken Arm über die Schulter oder den Nacken des Partners auf dessen linkes Gestöss (!). Gleichzeitig hängt er mit dem linken Bein am rechten Bein des Partners ein, spreizt das Bein hoch (!) und wirft ihn (auch: sie) mit kräftigem Ruck nach vorn kopfüber auf den Rücken (!). Die gleiche Ausführung ist auch mit rückwärts leeren (!) möglich. – Eidg. Schwingertanzverein

Naturjodel und Jodellied stehen auf der Liste der lebendigen Traditionen in der Schweiz & sollen ins immaterielle Kulturerbe der Unesco aufgenommen werden. Den Tango tanzen sie da schon. Im Jodeln sehen die Experten eine weit verbreitete Praxis, die einerseits in den Vereinen, anderseits innovativ und teilweise traditionskritisch ausserhalb davon praktiziert werden. Gut so. Im el Lokal zet Be. Die Experten regen eine multinationale Kandidatur an, da Jodel-ähnliche Formen im ganzen Alpenraum, aber auch in Polen, Spanien, Thailand, den USA und bei den Inuit praktiziert werden. Die ellokalen Weltjodelabende werden jeweils von zweien unserer Jodelkoriphäen getätschmeistert. Als da sind: Christine Lauterburg & Barbara Berger, Natalie Huber & Flavia Vasella, Cornelia Meyer & Claudia Frank. Jodelbegeisterte aller Gattig sind herzlich eingeladen, hier einzutrudeln, um zusammen zu singen, zu juuzen & zu johlen, zu experimentieren & sich gegenseitig zu inspirieren. Unbedingt weitersagen oder von Gipfel zu Gipfel quodlibeten. Denn als superanaloge Wireless-Kommunikation von Alp zu Alp ist der Jodel ja einst entstanden. Je artenvielfältigere Sänger*-& Musiker*innen zusammenkommen, je gewünschter, intensiver, unvergesslicher & schöner die Abende. Man darf auch Instrumente mitbringen, um das Ganze ein wenig aufzulockern. Also: Jodler*innen aller Kantönli & andern Weltgegenden vereinigt euch & juuzt mit uns em Tüüfel es Ohr ab. Ganz ohni Hemmige. Aus lauter Freude am Leben & am zäme Musizieren.

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el Lokal