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didel & fidel dem Teufel sein Geissbockohr ab
Sonntag, 01.03.2020, 18Uhr18
Eintritt: 5.-
Giigestubete
Zwei mittlerweile legendäre ellokale Traditionen werden eins: Bis auf Weiteres werden Giigestubete & Jodlerei immer am ersten Sonntag des Monats zusammen unsere Heiligen Inselmusikhallen spiel-, gesangs- & tanzlustig erschüttern.

Die ultrafamosen Zwei – Eva Wey und Dide Marfurt – tätschmeistern an der guten alten Mississihl ihre unerhörte Version von Giigestubete, samt Damen- & Herrenwahl. Komm rein, pack aus, leg los, leg zu, didel & fidel dem Teufel sein Geissbockohr ab: Wer sich traut, darf mitmachen. Die Volksmusik-Core-Tunes dazu könnt ihr auf giigestubete.ch abelade, um sie in euren Köpfen & Herzblutherzen zu speichern, denn musiziert wird ohne Noten. Von lüpfig bis heimelig – und von da wiederum in die sehnsuchtsweite Ferne – werden die Musikusse Welttanzmusik helvetischer Provenienz vom Stapel lassen, dass die Planken krachen & die Tanzbeine lachen.

Der ellokale Weltjodel wird jeweils von zweien unserer Jodelkoriphäen getätschmeistert. Als da sind: Christine Lauterburg & Barbara Berger, Natalie Huber & Flavia Vasella, Cornelia Meyer & Claudia Frank. Jodelbegeisterte aller Gattig sind herzlich eingeladen, hier einzutrudeln, um zusammen zu singen, zu juuzen & zu johlen, zu experimentieren & sich gegenseitig zu inspirieren. Unbedingt weitersagen oder von Gipfel zu Gipfel quodlibeten. Denn als superanaloge Wireless-Kommunikation von Alp zu Alp ist der Jodel ja einst entstanden. Je artenvielfältigere Sänger- & Musiker*innen zusammenkommen, je gewünschter, intensiver, unvergesslicher & schöner die Abende. Man darf auch Instrumente mitbringen, um das Ganze ein wenig aufzulockern.

Also: Jodler*innen aller Kantönli & andern Weltgegenden vereinigt euch hier bei uns & juuzt mit uns em Tüüfel es Ohr ab. Ganz ohni Hemmige. Aus lauter Freude am Leben & am zäme Musizieren. Und alle seid ihr zudem eingeladen, mit irgeneinem Instrument bei unserer Geigenmusik in Kreuztonarten mitzumachen, zu schunkeln, zu polonaisieren & natürlich zum fidelen Weltbrienzer Hüftschwung.* 

*Im ursprünglichen Brienzer Hüftschwung wechselt der schwungausführende Tänzer (auch: die schwungausführende Tänzerin) seine rechte Hand vom Gurt zum Gestössgriff (!), macht eine Drehung nach rechts und greift mit dem linken Arm über die Schulter oder den Nacken des Partners auf dessen linkes Gestöss (!). Gleichzeitig hängt er mit dem linken Bein am rechten Bein des Partners ein, spreizt das Bein hoch (!) und wirft ihn (auch: sie) mit kräftigem Ruck nach vorn kopfüber auf den Rücken (!). Die gleiche Ausführung ist auch mit rückwärts leeren (!) möglich. – Eidg. Schwingertanzverein

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