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Call Out the Cavalry, Strike Up the Band!
Montag, 15.07.2013, 20Uhr20
Lokalbühne
Big Harp (USA)
Sensationell war ihr letztjähriges Konzert auf unserer Weltkulturinsel. Aus Schuhen & Socken hauende Live-Band eben.
Und nun gibts nach «White Hat» das zweite, rockigere Album «Chain Letters» (2013) der Band mit «intimen Balladen, open-hearted Love Songs, klassischem Country, aber mit Indie-Punk-Roots» (Rolling Stone). Starring: Stefanie Drootin-Senseney (b, voc; The Good Life, Bright Eyes, She & Him, Azure Rey, Gründerin des Frauen-Rock'n'Roll-Camps Omaha Girls Rock!), Ehemann Chris Senseney (Art in Manila) plus ein Live-Drummer. Chris Senseney: «Die Band begann 2010, aber die Wurzeln reichen bis 2007, als Stef und ich uns das erste Mal trafen. Wir verbrachten Zeit miteinander, tranken und rauchten und nach ein paar Monaten schon hatte Stef ein Baby im Bauch und die Kneipentour kam zu einem rapiden Ende. Wir heirateten, zogen von L.A. nach Omaha, bekamen ein Kind, zogen von Omaha nach L.A. und bekamen noch ein Kind. Das alles innerhalb von drei Jahren. Stef tourte ein wenig und ich bekam einen Job in einer Agentur für Dateneingabe. Ich kündigte und wir nahmen «White Hat» auf. ... Wenn wir die Kinder einpackten und auf Tour gingen, wurden die Songs jedoch immer schneller und rotziger, so dass wir das auch aufnehmen wollten. Wir erlaubten uns selbst, so düster und so laut zu werden, wie wir wollten. Das Resultat ist «Chain Letters». Wenn unser erstes Album nach einer winzigen Stadt im ländlichen Nebraska klingt, dann lebt dieses hier ungefähr auf der Hälfte der Strecke von dort nach L.A., der Heimat von Stef. Hoffentlich klingen wir dieses Mal mehr nach dem Iggy Pop der Siebziger als nach Leonard Cohen. Tatsächlich würde es mir gefallen, wenn es klingen würde, als wäre Cohen der Frontmann der Pixies. Das tut es jedoch nicht. Vielleicht ein bisschen. Ihr entscheidet. ... Verdammt, schon ein Uhr morgens. Ich muss gleich arbeiten. Man sieht sich.»

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el Lokal