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Am liebsten gelesen, gehört und angeschaut ...
Dance-Not-Dance
Montag, 01.07.2013, 20Uhr20
Lokalbühne
Pere Ubu (USA)
Die beste sich auf Punk beziehende Rock-Band, die man überhaupt hören kann: Kraftvoll & klug, die Musik, gewaltig & zärtlich brüllend, der Sänger.
Die legendären Avant-Garage-Pioniere Pere Ubu mit dem unnachahmlichen Rock'n'Roll-Animal & Gesangsakrobaten David Thomas haben nichts zu tun mit «diesen ganzen sonnenbrillen-tragenden Stumpfbirnen, die von der Musikindustrie in unermüdlichem Reigen auf die Konzertbühnen gestellt und wieder hinuntergeschubst werden, von all diesen Killers und Jets und Veils; man will überhaupt nie wieder irgend etwas hören, das nicht so traditionsbewusst und dennoch so unnostalgisch wie die Musik von Pere Ubu.» (Jens Balzer, Berliner Zeitung). Nachdem Pere Ubu im Frühjahr 2011 in sensationellen Shows ihr Meilenstein-Album «The Modern Dance» aus den 70ern endlich auch live aufgeführt haben, dieses Album, das überall unter den 50 oder 100 besten Alben aller Zeiten geführt wird, sind sie nun mit ihrem 17ten, nach Orson Welles' Film betitelten Album «Lady From Shanghai» (2013) unterwegs. Laut David Thomas «ein Dance-Not-Dance-Dance-Album, eine Ubu Dance Party: Der Tanz animiert den Körper dazu, sich ohne Erlaubnis zu bewegen. Zerstört die Hegemonie des Tanzes! Steht still! Der Tänzer ist die Marionette des Tanzes.» Genau. Einige der Songs eignen sich aber im Fall saugut zum Tanzen. Aber auch zum Nichttanzen. What the fuck... – Dazwischen wuchern die liebgewordnen Ubu'schen Eskapaden & Dekonstruktionen gen Himmel & Höllle & drüber hinaus. Rette sich wer kann, Flucht voran: Kauf schleunigst  das Manual in Buchform «Chinese Whispers: The Making Of Lady From Shanghai» und tanz auf unserer allerletzten Insel den total abgerockten Pere Ubu-Dance-Not-Dance.
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