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Am liebsten gelesen, gehört und angeschaut ...
Eine grossartige, aufwühlende Frau...
Sonntag, 13.05.2012, 20Uhr20
Lokalbühne
Simone White (USA)
Ihr neues Album «Silver Silver» vernetzt White’s sanfte Stimme mit für sie ungewohnt komplexen Arrangements.
Es ist White’s bisher persönlichstes Werk: «A lot of stuff happened during the production. Two deaths, a breakup,
fell in love.»
Geboren auf Hawaii, als Kind übergesiedelt nach Kalifornien, danach Aufenthalte in Seattle, London und schliesslich in New York gelandet: Simone White ist schon viel herumgekommen. Fruchtbare Voraussetzungen für ihren scheuklappenfreien, künstlerischen Weg. Nach ihrem heiss gelobten Zweitling «I Am The Man», bezaubert sie auf dem Drittling «Yakimo» mit gewohnt ungewöhnlich sparsamen Folk-Pop-Songs. Um ein paar Namen und Musikstile zu droppen, die bei diesem grossartigen Sound anklingen: Joni Mitchell, Low, Souled American, Fado, Blues, Soul, Jazz, Cat Power mit Bert Kaempfert und manchmal ein deftige Prise Sonic Youth.

Ihr neues Album «Silver Silver» vernetzt White’s sanfte Stimme mit für sie ungewohnt komplexen Arrangements. Es ist White’s bisher persönlichstes Werk: «A lot of stuff happened during the production. Two deaths, a breakup, fell in love.» Und so mixt sie grosse Themen entspannt spannend mit winzigen Details. «Your hand on the door knob, turning it, the door opens, you go outside, the trees are standing there, you feel the warmth of the sun.» Gäste wie Andrew Bird, Thao und Victoria Williams sind darauf zu hören. Zet Be «Flowers In May» – eine bittersüsse Lebensode, in der ihre einzigartige Stimme mit einem treibenden Beat, verwaschener Gitarre und nächtlich anmutenden Soundsplittern verschmilzt. Und wer genau hinhorcht, erkennt gar den Glacéwagen aus der Nachbarschaft. «There's space throughout, and time away from the words. It's what I like to hear in music now, less words, and a little time to consider what you're listening to

Wir freuen uns auf diese grossartige und aufwühlende Frau, die die Planken sicher nicht krachen lassen wird – aber das sanfthypnotische Wogen eines Flosses auf sanftgekräuselter Sihl durchsetzt mit Nage- und Schmatzgeräuschen der Holzwürmer in den Planken wird umso erhebender sein.
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