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Desert Rock
Sonntag, 20.07.2008
Lokalbühne
Friends of Dean martinez
"Writing about Friends of Dean Martinez without mentioning the desert is like writing a book without the letter "e"
— it can be done, but it's difficult and time-consuming." -Joe Tangari

Endlich wieder einmal auf Inselbesuch. Morricone und Meskalin, die Fiebrigkeit und Virtuosität des Jazz sowie die Erdigkeit des Blues - Friends Of Dean Martinez haben es alles aufgesogen. Die Musikalität und
Stilsicherheit des Trios aus Austin, Texas, stehen schon längst außer Frage. Das siebte Album der Band um den Pedal-Steel-Virtuosen Bill Elm aus dem
Giant Sand/Calexico-Umfeld ist ein Lehrstück geworden. Neun großartige Stücke, die das ganze Können der Friends Of Dean Martinez ausstellen,
wundervoll stimmig angeordnet. Staubige Lounge-Musik und vibrierender Wüsten-Rock, hypnotische Orgeln und herrlich simple, sich wiederholende
Melodiefiguren, stoische Rhythmen und pulsierende Musikschwaden lassen auf "The Lost Horizon" die Sonne aufgehen. Die Songs sind, obgleich alle
instrumental, von unglaublicher narrativer Kraft und lassen die Bilder im Hörer selbst entstehen. Ein "popmusikalische Genres überwindender Klangkörper", staunte Stereoplay und Westzeit schwärmte: "Friends Of Dean Martinez haben eigentlich nichts mehr mit Musik zu tun; das hier ist schiere Magie!"

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el Lokal