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Between green & grey...
Sonntag, 05.10.2008
Lokalbühne
White Hinterland
Seit, sagen wir mal: dem Lambchop-Debüt hat uns kein Newcomer-Album derart überzeugt in seiner Qualität wie in seiner Vielseitigkeit, wie “Phylactery Factory” von “White Hinterland”.
 „Dead Oceans“ hat einen Lauf, so was gibt es, siehe City Slang, siehe Saddle Creek. Aber das Album der erst 22jährigen Casey Dienel ist etwas ganz Besonderes, Ausserordentliches: ihr Songwriting ist fein und tief, ihre Musik ist abwechslungsreich, ihre Arrangements superb. Musik „between freeze and frozen, between green and grey (…) Just as the hinterland becomes white and we feel our first, happy shivers“, schreibt Sean Michaels. Songs über den Krieg, Songs über die Apathie des 21.Jahrhunderts. Songs über den Frieden, Songs, natürlich, über die Liebe. Man könnte jetzt viele Schubladen öffnen, an Joni Mitchell erinnern oder an John Cage, an Alice Coltrane und an M. Ward. Aber wer wollte eine derart eigenständige, reife Songwriter-Stimme mit anderen Künstlern vergleichen? „White Hinterland“ sind die Band der Stunde, die Band des Herbstes.

"Gorgeous jazz folk (…) Timeless (…) Dienel has some of Joanna Newsom's imagination and Jolie Holland's flourish (…) This is a sublime recording!" (Uncut, 4 Sterne)

"Dienel's baby blues is nothing less than beautiful." (NME)

"Delicate timbre of a voice that recalls Leslie Feist."
(Q)

"Folksongs, die alle Türen öffnen: White Hinterland heißt die Band von Casey Dienel, einer Dreiund-zwanzigjährigen aus Massachusetts, die man schon mit Joni Mitchell und Björk verglichen hat. Man sollte nicht den Fehler begehen, das Debütalbum von White Hinterland als harmlose Kostbarkeit abzutun. (…) Man glaubt, die Sängerin flüstere einem ganz persönlich streng geheime Informationen zu. Es ist dieser betörende Sopran, der den Ton vorgibt. (…) Ob Wiegenlied oder Serenade, ob Tod, Zerstörung oder hoffnungsfrohe Chancen - ein schwereloses Gefühl der Improvisation zieht durch die Lieder. Jazzanklänge, Swing-Momente und Boogie-Woogie-Ahnungen mischen sich mit Reminiszenzen an Klassik und Folkrock." (Peter Kemper in der "FAZ")
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