Unsere Elektrobrieftauben fliegen immer wieder ins worldweite Nezz. Unseren Newsletter abladen. Mindestens wöchentlich ...
Mittagsmenüs vom 27. September bis und mit 1. Oktober 2021
Am liebsten gelesen, gehört und angeschaut ...
Die allerletzte Insel an der Sihl

 

ÖFFNUNGSZEITEN:

10Uhr00 bis 00Uhr00Montag - Donnerstag
10Uhr00 bis 00Uhr00Freitag
14Uhr00 bis 00Uhr00Samstag
14Uhr00 bis 00Uhr00Sonntag

 


IM EL LOKAL GELTEN FOLGENDE COVID-MASSNAHMEN:


UNTER FREIEM HIMMEL AUF DER SIHL-TERRASSE

...Bitte Abstandhalten zu «Fremden» und Anstandhalten zu Allen.


IN DER HEILIGEN KONZERTHALLE & IM GOURMETTEMPEL

...MIT ZERTIFIKAT, erhältst Du nach vorweisen desselben samt Ausweis einen el Lokal-Stempel auf den Arm und bist somit abgestempelt als Massnahmenbefreiter. Zeig uns bitte den Stempel jeweils, wenn Du hinein kommst und wenn wir an den Tischen abräumen.

...OHNE ZERTIFIKAT, musst Du Dich draussen vergnügen und darfst nur mit Maske auf die Toilette und an die Bar zum bestellen.

.... Und wie bisher und auch vor Corona: HÄND' WÄSCHE! Händ wäsche! + NOCHMALS HÄND WÄSCHE! Garantido!

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alain21.jpg
R.I.P. Dead Brother Alain Croubalian

«Ich bin in Kanada geboren,
in Genf aufgewachsen, lebe in Genf, Kairo, Berlin, Hamburg & Los Angeles, von Les Maniacs
bis zu den Lazy Cowgirls, vom Cowboy Fantôme bis zu Maniacs vs. Sharkiat – ein Leben in der Musik, das den Schritten des
el International & el Lokal gefolgt ist.»
 

Traurig, traurig, traurig: Alain Croubalian war unser Freund. Bezaubernd. Charmant. Poetisch. Ein ellokales Urgestein, das unsere Weltbedeutungsplanken schon seit Jahrzehnten mit unterschiedlichen Performances beehrte. Damals im
el Internacional und seit dem
1. August 2000 im el Lokal. Wir können die traurige Nachricht kaum glauben: Eben spielte er noch bei uns im Rahmen der Hits-à-gogo-Lockdown-Sessions. Ohne Publikum. Herzzerreissend. It's a little bit sad, isn't it? fragte er in den lockdownleeren Raum. Nun ist Alain mit 57 Jahren nicht mehr aufgewacht. Wir sind ziemlich sicher, dass er die Gitarre mit hoch genommen hat, um in der Himmelsbar (where nothing ever happens) Nayah, Oma, Ruti, Wanja, Lee Perry und all den andern zu früh gegangenen mit seinen Liedern die Herzen zu öffnen. Ein verstimmtes Klavier wird es da oben ja wohl auch geben. We miss you, Dead Bro! Play another sad song for us, please! A-dieu!

foto: mischa scherrer

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leePerry_07.jpgR.I.P. Lee Perry
(1936-2021)

Mit Adrian Sherwood war er 2007 zum letzten Mal bei uns auf den bebenden Inselplanken, der jamaikanische Godfather of Reggae, Dub, Scratching, Total-Stromausfall. Wahrscheinlich von seinem riesigen Ganja-Spliff ausgelöst ... Der Klangmagier erschuf – mit oder ohne seine Band The Upsetters – für Studio One und in seinen eigenen Black Ark-Studios aus praktisch Nulltechnik nebst den erwähnten Styles und Techniken unzählige unsterbliche Musikperlen, die um die ganze Welt gingen und gehen. Reich sind andere damit geworden. Alle wollten mit ihm arbeiten, mit allen arbeitete er, um nur einige zu erwähnen: The Heptones, Augustus Pablo oder Max Romeo, Paul McCartney, The Clash, Robert Palmer, Brian Eno, Bill Laswell, Adrian Sherwood, Sly Dunbar/Robbie Shakespeare (die gehören zusammen und sind eins …;-), Mad Professor, Peaking Lights. Sein Einfluss ist in der gesamten Musik der letzten Jahrzehnte präsent. Er lebte mit seiner Mireille bis vor Kurzem am Zürichsee und in Einsiedeln. Einer der einfallsreichsten, bedeutendsten und allergrössten Künstler ist nun 85jährig in einem Spital auf Jamaika gestorben. In unseren Herzen lebt er ewig. Roast Fish, Collie Weed & Corn Bread + Super Ape in der Endlosschleife auf Lokalradio. R.E.S.P.E.C.T.!

foto: mischa scherrer

 

«Wahnsinn ist erschreckend. In der Klinik fühlte ich mich wie Jack Nicholson in 'One Flew Over the Cuckoo's Nest'. In der Klinik gibt es einen Mann, der glaubt, er sei Robinson Crusoe, und niemand glaubt, ich sei Maradona.» Diego Armando Maradona R.I.P.

 

«So vieles geht verloren, wenn das Gastgewerbe eingeschläfert wird, ob in Zürich oder auf Stromboli.» Urs Bühler/NZZ

«Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste der Natur; aber er ist ein denkendes Schilfrohr. Wenig nur brauche es, ihn zu zermalmen. Ein Dampf, ein Wassertropfen (man könnte ergänzen: mit Coronaviren) genügen, um ihn zu töten.» Pfarrer Niklaus Peter im «das Magazin», über Blaise Pascal (etwa 1652)

*** remember NAYAH | 23.2.1980–13.4.2016

«Rising» Lhasa de Sela (r.i.p.)

20 / 33 JAHRE el LOKAL (INTERNACIONAL) 
THE CORONA LOCKDOWN SESSIONS/LOKALHITS A GOGO*

>>> Nadja Zela live@el Lokal, Zürich, April 2020

>>> Son Of Buzzi live@el Lokal, Zürich, April 2020

>>> ZEYSYG live@el Lokal, Zürich, April 2020,

>>> The Black Barons live@el Lokal, Zürich, Mai 2020

>>> Duo ROSENMEER live@el Lokal, Zürich, Mai 2020

>>> Les Voda live@el Lokal, Zürich, Mai 2020

>>> TRIO FROM HELL live@el Lokal, Zürich, Mai 2020

>>> Alain Croubalian live@el Lokal, Zürich, Mai 2020

>>> Th. Hoffmann live@el Lokal, Zürich, Mai 2020

>>> Robertson Head live@el Lokal, Zürich, Mai 2020

Als Entschädigung für das Zuhause bleiben müssen, gegen coruinierte Live-Konzertabende, gegen den Kulturverlust. Geniesst die Shows, bleibt xund und Händ' wäsche! Poschtet Musik und spendet den Künstler*innen Geld und Applaus!

*52 Jahre Schweizer Farbfernsehen mit «Hits à Gogo» >>> Link

Uns, der lokalen Sihlinsel, ist es ein grosses Anliegen vielen Menschen Dankschön zu sagen. Nicht einmal, 1000 Mal. Für Vieles. Für Alles. Fürs Dasein. Fürs Sosein. Fürs Solidarischsein. Fürs Lokalloyalsein. Fürs nie Aufgeben. Aufmunterung. Schöne Botschaften. Herzensgrüsse. Moralische Unterstützung. Hilfe mit Vielem. Mit Allem. Werkzeug. Durehebe. Last wo*man standing. Roman's Couvert mit 1000 Batzen drin. Unserem Vermieter fürs Entgegenkommen. Unserer Geschäftsbank, die nach vielen Jahrzehnten für einmal gibt und nicht nur nimmt und den ewig treuen Stammgästen für ihr tagtäglich Lokalseelen tröstendes Vorbei- und Reinschauen. Vergesst unsere Künstler*innen nicht auf youtube, die freuen sich sehr, wenn andere Banken auch ein nettes Couvert schicken werden – Mercimille Euch allen samt Gutes Tun.

Das Corona-Virus hatte uns im Verbund mit dem Bundesrat am 16.3.20 um Mitternacht geschlossen. 20 Jahre – mit dem seligen el Internacional zusammen 33 Jährli – waren wir immer tagtäglich offen zu Euch: als Kulturstätte, Bar, Beiz, Messe mit Kombüse, Kantine, Studentin*innen-Mensa, immer Fest, der Uferpromenade, imaginärem Fischerpier, SBB-Anschluss, eigenem Parkhaus, Fussballgöttern, als Freund*innen der Appenzeller*innen, mit unsterblichen Melodien der globalen Schiffsorchester, auch Don Antonios Titanic-Untergangs-Version von «Züri brännt», den packendsten Zeilen, dem unverblümten Seemannsgarn samt Anglerlatein, Red Whale Watching und dem ganzen Theater rundum Künste auf der letzten Insel an der tiefblauen MissiSihl, der allerschönsten!

«Nach meiner Erfahrung ist es eine amüsante Strategie, wenn ich auf die Frage, ob ich Atheist sei, darauf hinweise, dass der Fragesteller ebenfalls Atheist ist, nämlich in Bezug auf Zeus, Apollo, Amon, Ra, Mithras, Ball, Thor, Wotan, das Goldene Kalb oder das fliegende Spaghetthimonster.
Ich bin einfach schon einen Gott weiter.»
(Richard Dawkins, Der Gotteswahn)

| LOKAL LOV. | Ein Koffer voller Musik und für herausragend befunden. Die läuft und läuft auf unserem Inselradio tagein, nachtaus. Nimm bei einem Lokalbesuch ein Ohr voll. Und das alles gibt's bei Veit's RECREC und beim Wudi im JAMARICO zu poschten. Also, auf und hin!  Und Bücher gelesen, angeschaut. Was gibt's Schöneres? Wie immer im SEC52.

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