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Kein Z'Mittag vom 18. Juli bis & mit 21. August 2022
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Montag, 23.05.2022, 20Uhr20
Lokalbühne
Orkesta Mendoza
Er ist auf beiden Seiten der Grenze Amerika-Mexico aufgewachsen: Sergio Mendoza – multiinstrumentaler Tourmusiker bei Devotchka & langjähriges Bandmitglied bei Calexico, aber auch Giant Sand – hat den Indie Mambo erfunden & seine eigene Big-Punk-Big-Band aus dem Boden gestampft.

Es heisst, Mendoza mache für den Mambo, was die Daptones für den Soul getan haben: mit Respekt im traditionellen Geist einen neuen, zeitgemässen Sound schaffen & ein ebensolches Publikum finden. Orkesta Mendoza aus Tucson, Arizona, kombinieren eine explosive Mischung aus Mambo, Boogaloo, Cumbia, Rumba, Ranchera, Merengue, Mariachi, Jazz, Psycho-Surf-Indie-Rock'n'Roll & Worldmusic. Calexico-Chef & Co-Produzent Joey Burns schwört auf Orkesta Mendoza, auf dessen neustem Werk er auch mitspielt: «Orkesta Mendoza ist eine der besten Live-Bands, die es gibt. Ihre Musik geht in eine Vielzahl von Richtungen, Rhythmen und Stimmungen, Big-Band-Orchestrierungen gemischt mit Lo-Fi-Electronica, Gesang in Spanisch zusammen mit bewegenden Instrumentalstücken.» Und es geschehen noch Zeichen & Wunder: Das Orkesta Mendoza spielt ¡endlich-endlich! wieder auf den Weltbedeutungsplanken unserer schönsten aller allerletzten Weltmusikinseln dieses torkelnden Planeten. Das ist Seelenbalsam & tut einfach saugut. Nach «¡Vamos A Guarachar!» bringt Mendoza nun das dritte Orkesta-Album «Curandero» (2020) mit: «Wediditsofastthattheresultwaslight. Wewentalongwithitwithoutalotofthoughtorplanning.» Neben Joey Burns ist darauf unter anderen auch Amparo Sanchez oder Chetes von der legendären mexikanischen Rockband Zurdok zu hören. Das fetzt unwiderstehlich über den Bühnrand, alle Landes- & sonstigen Grenzzäune hinaus & erfasst Raum & Publikum mit Haut & Haar. In jedem Ton steckt Freude. Die Musik fliesst, sprüht & funkt, als hätte sie nur darauf gewartet, endlich gespielt, gehört & gelebt zu werden. Sie pendelt zwischen Mexiko & den Vereinigten Staaten & über allem schwebt der Geist des Boogaloo der 60er Jahre. «Boogaloo hat Texte in Englisch, Spanisch und Spanglish. Joe Cuba mischte lateinamerikanische Rhythmen, Soul und R&B zusammen und schuf etwas Neues. Der R&B-Teil war ein echter Bezugspunkt für mich, aber der Rhythmus war in der Percussion und den Handclaps offensichtlich», sagt Mendoza. Und: «Ja, ich bin definitiv ein Rock'n'Roll-Fan, aber es liegt in meiner DNA, mexikanische und südamerikanische Stile in meiner Musik zu haben. In meinem Kopf ist Orkesta Mendoza aber definitiv eine Rockband.» –It’sbordermusic,withoutborders.

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