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Kein Z'Mittag vom 18. Juli bis & mit 21. August 2022
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Montag, 25.04.2022, 20Uhr20
Lokalbühne
Jake La Botz
Eine Lebensstory verreckter & unglaublicher als ein ordli total krass verrückter Film: Mit fünfzehn on the road. Schulabbrecher. Punk. Drogen. Musik. Kalifornien. Sonne. Freiheit. Tattoos. Treiben lassen. Blues. Billige Motels.

Jobs als Dachdecker, Sanitär, Fabrikarbeiter, Todesanzeigen- & Nachrufschreiber. Taugenichts & Tagedieb. Nebenbei lernt er Gitarre spielen. Auf der Strasse & in den Spelunken von New Orleans, Chicago & des Mississippi-Deltas. Und nun tropfen die Namensperlen nur so aus Himmel & Hölle, tropf-tropf-tropf, auf & in den Kopf: Seelenverwandt- & Freundschaften mit Vorkriegs-Blues-Veteranen wie David «Honeyboy» Edwards (der jammte immerhin noch mit dem legendären Robert Johnson), «Homesick» James (verwandt mit Elmore James) & «Maxwell Street» Jimmy Davis. Gospel-Musiker. Buddhist. Meditations-Lehrer. Freund & haufenweise Verehrer*innen: JD McPherson sowie der gesamte Haufen von Americana-Musikerinnen in seinem aktuellen Lebensmittelpunkt Nashville. Diverse Platten erscheinen, 2017 das preisgekrönte & heissgelobte Album «Sunnyside». 2019 präsentiert er auf einer riesigen Geburtstagstorte «They're Coming for Me». Der Titelsong wurde vom Rolling Stone unter die 10 besten Countrysongs des Monats Oktober gewählt; ein weiteres Album ist im Tun. Bekannt wird Jake La Botz mit seiner Tattoo Across America Tour, auf der er nur in Tattoo-Shops spielt. Und als Schauspieler in Filmen, in denen er nicht selten eigene Songs performt: Rambo (Sylvester Stallone), Animal Factory (Steve Buscemi), On the Road (Walter Salles). Jake tourte ausgiebig mit Grössen wie Ray Charles, Etta James, Dr. John, Mavis Staples, JD McPherson, Buddy Guy, Jr. Wells, Taj Mahal, Buckwheat Zydeco, Tony Joe White, John Hammond, The Blasters & verdammt vielen mehr. Der Mann mit dem Chet Baker-Look brilliert als Jake Haynes im Film The Grace of Jake & als The Shape im Musical Ghost Brothers of Darkland County, geschrieben von Stephen King & John Mellencamp unter der musikalischen Leitung von T-Bone Burnett. Wäre er Selbstdarsteller in seinem eigenen Film, so wär dies ein Charakter aus Merle Haggard, Tom Waits, Charles Bukowski, Mark Twain, Sid Vicious, David «Honeyboy» Edwards, Jim Jarmusch, Boxcar Bertha & Jack Kerouac. Und so erstrahlt denn auch «Sunnyside» in schillernder Vielfalt all dieser Typen. Ein Feuerwerkszauber von einfallsreichem Songwriting, Ausnahme-Storytelling & Zusammenfassung seiner unzähligen Lebenserfahrungen – deep, deeper, am deepesten. La Botz ist nicht von dieser Welt, aber mit beiden Füssen fest auf dem Boden. Locker kombiniert er authentischen Delta-Blues mit Rhythm'n'Blues-Grooves, frühem Rock'n'Roll, Gospel & etwas Country. Rootsy Americana, heisst das bei ihm. Zwischen Meditation & Kreativität: «To be human is to be creative, to explore who we are. Seeing stories all around us unfolding, expressing that. I want to be open to the source.» Und: «Like most everyone else, I’ve really missed the power of in-person connection. I can’t wait to get back on the road and see everyone!» – Yes, man, here we are on the allerletzte source-island@the good ol’Mississihl! We're also happy to see you again!

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