...The Hall Of Fame

unvergessene Nächte ........

2010 - 1. Halbjahr   2010 - 2. Halbjahr
zero9 - 1. Halbjahr   zero9 - 2. Halbjahr
null8 - 1. Halbjahr  null8 - 2. Halbjahr
007 - 1. Halbjahr     007 - 2. Halbjahr
   
 

...Jedes Land hat die
Nationalmannschaft, die es verdient!
 

Freitag, 6. Juni 08, 18Uhr18

KÖBIS TRAUM
DIE SHOW ZUM SIEG!

 

 




Mit:
JULIA GLAUS,
CHRISTOPH MOERIKOFER
NORA VONDER MÜHLL

Regie:
DOMINIQUE MÜLLER
Ausstattung:
MARCELLA MAICHLE

Produktion:
BÜRO FÜR KULTUR, SUSANNE MORGER

Mit Texten von PEDRO LENZ

  Was denkt Marco Streller, bevor er einen Penalty tritt? Wird Alex Frei wieder spucken? Wie viel Kuchen kann Alice Kuhn in 90 Minuten essen? Woran denkt der Linienrichter während eines Matches? Und was hecken die grauen Eminenzen des Schweizerischen Fussballverbandes an der Worbstrasse in Muri aus? Sind Spieler, Verbandsfunktionäre und das Schweizervolk bereit für die Euro 08?

MFG hat monatelang kritisch und hartnäckig recherchiert. Nun kommt es auf die Bühne: In einer rasanten Show wird "Eusi Nati" unter die Lupe genommen. Nora vonder Mühll, Christoph Moerikofer und Julia Glaus präsentieren Neuigkeiten und Geheimnisse aus Garderobe, Sitzungszimmer und Trainingsplatz. Die Schweizer Nati als Spiegel unserer Schweizer Seele – eine temporeiche Stunde zum Thema Fussball – schneller als Zuberbühler hinterher gucken kann.

Die Theatergruppe MFG wurde 2006 von Christoph Moerikofer und Julia Glaus gegründet. "Köbis Traum" ist ihre zweite Produktion und kommt am 1. März 2008 im el Lokal in Zürich zur Uraufführung. Das ist der Auftakt zu einer umfangreichen Tour im Vorfeld der Fussball-Europameisterschaft. In verschiedenen Städten und Theatern wird MFG keine Fragen offen lassen. Am 6. Juni, am Vorabend der Eröffnung schliesst sich der Kreis im el Lokal. Der Rest ist Fussball.

   
 

...montagsmuzik 

Montag, 5./12./19. Mai, 2. Juni 08, 20Uhr20 10.--

BETINKA SOCIAL MUZIK ORKESTAR
FUNDADO EN CLUBE SOCIAL BAJOFONDO 2007

Ein zehnköpfiges Orkestar. Mit einem unvergleichlichen Sound. Dazu gehört ein mondsüchtiges Harmonium. Gitarren, gezupft, geslidet oder hart am Raffeln. Ein schwermütiges Cello, eine charmante Ukulele.
Kontrabass, E-Bass und ein klingendes, stets groovendes Schlagzeug. Darüber Betinkos Stimme, rauh, zerbrechlich oder soulig. Im Hintergrund übersetzen Tablas auf indisch.

Das betinko social muzík orkestar spielt was schwingt und die Herzen öffnet. Covers aus jeder Stilrichtung, dazu Songs von Betinko. Metal-Nummern werden traurig geklampft von Cello und Ukulele, die
Slide-Guitar verirrt sich in den dunklen Klängen südamerikanischer Boleros. Und manchmal groovt es tierisch. Und manchmal spielt das Orkestar so fein
und traurig, dass es einem ganz eng wird vor lauter Sehnsucht. Und so klingen Songs von José Feliciano,
9 Inch Nails oder Slayer, als wären sie extra für das Orkestar komponiert worden.

 

Zusammengefunden hat das betinko social muzík orkestar während vieler schöner Abende bei gutem Essen in den Kellergewölben des Clube social bajofondo im Kreis 5. Wer Zeit hatte kam, brachte sein Instrument, ass viel und gratis. Betinko verteilte Noten, die Band spielte auf. Geübt wurde nicht. Immer mehr Musiker kamen dazu, bis der Koch Einhalt gebot: Ihr könnt so viele Musiker sein, wie an einem Tisch Platz haben! Also zehn. Mehr ging nicht, bei allem Zusammenrücken.

Im Mai taucht das Orkestar erstmals aus dem Bajofondo an die Oberfläche. Und da es nur an Orten mit starker Schwingung spielt, geht es natürlich ins el Lokal, die Insel an der Sihl.

Und für's el Lokal hat das Orkestar ein Extra-Set Musik zusammengestellt, passend zu Barstimmung, Skelett und dem vielen Bier. Freunde, es sei garantiert: Ihr werdet geschüttelt und gerührt! Allesamt!

DAS ORKESTAR:
betinko, voc, guit
Vera Kappeler, harmonium, e-piano
Urs Vögeli, guit
Eric Hunziker, guit, voc
Luca Ramella, ukulele, voc
Cliodhna Ni Aodain, cello
Flo Götte, e-bass, voc
Dominic Girod, kontrabass
Julian Sartorius, drums
Marius Peyer, frame-drum, tabla

betinko social muzík orkestar im El Lokal, jeweils 20Uhr20:
Montag, 5. Mai
Montag, 12. Mai featuring: The Rosewood Case mit Gast Philipp Schaufelberger, guit
Montag, 19. Mai featuring: Bergerausch
Montag, 2. Juni

   
 

...feuriges temperament 

Montag, 26. Mai 08, 20Uhr20

PATRICIA VONNE

Austin ist gnadenlos. An jeder Ecke ein Club, und in jedem spielt irgendeiner für Drinks Gitarre, der außerhalb Texas' längst ein Star wäre. Wer sich hier durchsetzt, muss taff sein. Wie Patricia Vonne, die als Kind Mamas mexikanischen Folksongs lauschte und sich später in Manhattans Clubs die Härte für Austin holte. Dort verschmilzt sie nun das Akustisch-Traditionelle mit Rock; den Texmex, eh ein feuriges Stilgemisch, würzt Vonne mit Chili. So landete sie auch auf den Soundtracks ihres Bruders Robert Rodriguez' "el Mariachi", "Sin City", "From Dusk Till Dawn" und
kürzlich "Planet Terror". Mit wild entschlossener Band um die furiosen Gitarreros Robert LaRoche (ihr Gatte) und Joe Reyes stürzt sie sich in Countryrocker wie "Joe's gone ridin", brodelnden Kastagnetten-Pop wie "La Gitana de Triana", einen Mix aus Biker- und Desertrock namens "Rebel Bride" oder das Cowpunk-nahe "Blood on the Tracks". Auf dem (misslungenen) CD-Cover sieht es zunächst aus, als hinge sie mit gefesselten Händen an einem Torbogen, doch Vonne klatscht nur überm Kopf, auf spanische Art - und sie
schaut, wie Frauen schauen, kurz bevor sie dem untreuen Freund das Gesicht zerkratzen: entschlossen, beherrscht, innerlich lodernd. Und so wird diese
Montagnacht auch klingen, genauso.

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...folklore imaginaire 

Sonntag, 25. Mai 08, 20Uhr20

BRATSCH

Bratsch sind - wie ihre Kollegen, die Zigeunermusiker des Balkans - beseelt von der Energie des Reisens durch Zeit, Regionen und Kulturen. Sie beherrschen ihre Instrumente perfekt, da sich ein jeder völlig auf sein Instrument (Bouzouki/Gitarre, Kontrabaß, Klarinette, Geige und Akkordeon) konzentriert. Dabei entlocken sie ihren Instrumenten alle möglichen neuen
Klangfarben. Das Ergebnis ist eine spannende wie vergnüglich dargebrachte Auseinandersetzung mit vielen Facetten zentraleuropäischen Musikschaffens.

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Da reiben sich der Rembetiko am Blues oder rumänische Tänze am Jazz. Osteuropäische Traditionen wie der Klezmer werden ebenso zu neuem Leben erweckt wie die Wurzeln des "Gypsy Swing", wie er von Django Reinhardt weltberühmt gemacht wurde. Griechische, armenische und neapolitanische Lieder werden mit Seele intoniert. Mit viel Gefühl und subtilen Arrangements schaffen Bratsch eine neue akustische Musik, die sie selbst als "geträumte Musik" oder "Folklore imaginaire" bezeichnen. Mit dieser Methode transportieren sie die vom Improvisieren geprägten Musiktraditionen ins nächste Jahrtausend. Die Traditionen werden mit neuen Formen, Klängen und
vor allem mit einem städtischen Lebensgefühl konfrontiert.

Kaum eine andere Gruppe führt "Folklore imaginaire" derart gekonnt auf einen Höhepunkt wie Bratsch - ganz sicher eine der größten Bands des Genres und unsere absolute Lieblingsband ever.
   
 

...devil in the detail 

Samstag, 24. Mai 08, 21Uhr21

ZENO TORNADO &
THE BONEY GOOGLE BROTHERS

"Meine Ma hat's mir gleich gesagt damals: Geh' nicht in die Grosstadt, mein Junge, schon manch Gescheiterem ist's übel ergangen." Mir war das egal. Ich musste gehen. "Weisst du, Ma" hab ich ihr gesagt "Cowboys heutzutage sind einfach anders." Ich packte Gitarre, Hut, Stiefel und ging. Sechzehn war ich damals. Ich zog los, suchte meine Brüder und vor allem die Schwestern. Ich suchte Orte, wo sich die Menschen drängeln und mischen. Ich hatte zu tun in Berne, einer Kleinstadt am Fusse der Berge, die Googles tauchten auf, wir kamen zusammen und spielten einige meiner Nummern."Hatte noch einigen Stoff, weisst du, tief unten in der Tasche."
- Zeno Tornado.

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  Bluegrass gespielt von Zeno Tornado & The Boney Google Brothers führt laut Berichten zu spontanen Aufläufen und Hysterie. Die Band spielt den legendären "uptown-trash -stance" in halsbrecherischem Tempo, am besten wenn die Menge tobt und tanzt. Zeno Tornado & The Boney Google Brothers, berüchtigt für ihre nackten Versionen von Bluegrass-Klassikern wie "Orange Blossom Special" oder "Little Maggie", plücken ihre Wurzeln im "traditional Bluegrass Songbook".
Die meiste Zeit über spielen ZTBGB ihre eigenen Stücke, fesselnde Songs von
aufgestauter Wut ("Road Movie"), verlorener Liebe ("BlahBlahBaby") und derber Ausgelassenheit ("Vanbang"). Pack deine Beine, spitz deine Ohren, der Teufel steckt im Detail.
   
 

...akkordeon & akkustikgitarre 

Sontag, 18. Mai 08, 20Uhr20

WENDY MC NEILL / PIERRE OMER

Wendy McNeill ist fasziniert von Aussenseitern, schrägen Vögeln und gescheiterten Helden. Zahlreich tauchen diese Gestalten in ihren Songs auf. Da ist beispielsweise Holly, die auf der Suche nach Antworten alleine durch die Grossstadt zieht und auf einen dreibeinigen Hund trifft oder die Frauen, die sich als Goldsucherinnen in die kanadische Wildnis wagten und nur ein hartes und entbehrungsreiches Leben fanden. Wendys neueste Album „The Wonder Show“ enthält nicht nur 10 Songs, sondern zugleich auch einiges von der Abenteuerlust und Experimentierfreude der Kanadierin. Liebevoll mit Akkordeon und Akkustikgitarre arrangiert und mit allerlei Loops angereichert, bewegen sich die Songs irgendwo zwischen Tom Waits, Tori Amos und dem Kabarett der 20erJahre. Dieser zu recht als einzigartig beschriebene Stil und ihre mitreissenden Liveauftritte in Nord- und Südamerika, Europa und Japan erklären Wendy McNeills Ruf als ausgezeichnete Singer/Songwriterin
und erstklassige Entertainerin.

Als Jugendlicher spielte er Piano und Gitarre, erst mit 20 entdeckte er das Akkordeon: Pierre Omer, 1972 in London geboren, lebt als Musiker und Komponist in Genf. 1997 gründete er mit Alain Croubilain die
Gypsy-Country-Rock’n’Roll-Band „Dead Brothers“, mit welcher er vier Alben veröffentlichte und in ganz Europa auftrat. Omer ist ein vielseitiger Musiker, der auch stark in der Theater- und Filmszene engagiert ist. So arbeitete er mit der Regisseurin Meret Matter oder der spanischen Choreographin Louisa Merino. Omer hat neben seinen vielen Projekten inzwischen auch ein Solo-Akkordeon-Set erarbeitet, das er schon mehrmals mitreissend bei uns am Fluss dargeboten hat.

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...weltmusik  

Samstag, 17. Mai 08, 21Uhr21

G. RAG Y LOS HERMANOS PATCHEKOS

Von Tango über Country bis zu bayerischer Blasmusik - das Ensemble macht Weltmusik im besten Sinn. So schön wie ein Jim-Jarmusch Film.
- Playboy April 2007

Die beste Countrymusik kommt im Moment aus dem bayrischen Hillbilly-Hochland. Wenn das manchmal auch nach Tom Waits klingt (wie im Titel "Morphine") dann ist das durchaus Absicht. Der Münchner Plattenhändler Andreas Staebler hat eine Truppe fest am Wickel, die auf so paradoxe Namen wie Karate Joey Saufenfucker (Doublebass) oder Senor Della Nowosad (Perkussion, Melodica) hören. Das dritte Album wildert fleißig auch im Bajuwarischen, wie der "Föhnlandler" oder "Kriegersabschied" beweisen. Alle
lieben sie bayrische Blasmusik. Hier und da etwas Kuba und Swing – fertig ist das geschmackvolle Potpourri. Auch Woody Guthrie steht in hoher Gunst
der Bayern. Dessen "Pretty Boy Floyd" lässt die Pferde schnalzen und die Hobos frohlocken. "Lucky Goddamn" ist voll gelungen.

- Westzeit

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A propos sympathisch: Die Münchner Kapelle G.Rag y los Hermanos Patchekos,
bestehend aus zwölf Musikern, ist genau das: außerordentlich sympathisch.
Man erkennt sie im Stadtbild leicht, vor allem an ihrer babylonischen Sprachverwirrung und dem ausnehmend gesunden Durst. Das Prinzip G.Rag y los Hermanos Patchekosfunktioniert so: Man nehme eine gute Portion alter bayrischer Blasmusik, zwei Megaphone, Hank Williams und Woody Guthrie, eine Steel Drum und rühre alles kräftig um. Heraus kommt das, was sie als „Caribbean Folk Trash“ bezeichnen. Für den Laien klingt es sehr toll und großartig sympathisch. Reinhören kannst du auf der Seite ihres Labels jetzt de april 2007

Hola! Aufgepasst! Hier einer der aktuell bestklingenden Schrott- und Recyclingplätze der Musikgeschichte: Countryswing, bayerische Blasmusik, etwas Karibik-Steeldrum-Feeling, Desertsounds, Tango, Polka, ein paar Gedanken an Calexico, Tom Waits und die guten alten Woody Guthrie und Hank Williams - alles in einem, eins in allem. Nie zu wenig, nie zuviel und stets eigensinnig genug, bis der amtliche Schubladen-Denker sein letztes Fach entnervt verriegelt hat. Die Musik der im Großraum München angesiedelten
Band bringt's auf den Punkt: Gutfeeling - als Band-Motto, als Internet-Auftritt, als Dj-Team/Soundsystem. neuerdings auch als Plattenladen. Auschecken. Alles. Aber flott.

- spex/mai2003

   
 

...kühne klänge  

Sonntag, 11. Mai 08, 20Uhr20

CARLA BOZULICH'S EVANGELISTA

Zuletzt fiel die ehemalige Geraldine Fibbers-Vokalistin Carla Bozulich schon mit ihrer eigenwilligen Neuinterpretation von Willie Nelsons Opus Magnum
"Red Headed Stranger" auf (mit Willie himself an Bord) - jetzt geht sie einen Schritt weiter: denn für diese Musik gibt es keinen Gattungsbegriff. Bozulich hat sich erneut nach Montreal begeben, um ihr zweites Album "Hello, Voyager" (nach "Evangelista" 2006) für das avantgardistisch orientierte Constellation-Label aufzunehmen. Entstanden ist das Ganze im Heimstudio von Efrim, einem der Geister hinter Godspeed You Black Emperor und A Silver Mount Zion, zu hören
sind auch weitere Musiker aus dem Montrealer Constellation-Umfeld, dazu kommt der Multiinstrumentalist Shahzad Ismaily.

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Die Presse schreibt von "dunkelrot glühenden, zerbröselnden Soundscapes, erzeugt mit kratzenden Streichern, Einton-Orgeln und leiernd-geloopten Field Recordings". Diesem ebenso merkwürdigen wie stimmungsvollen Klangteppich passt sich auch Bozulichs Stimme an: gebrochen, expressiv, frei schwebend - und getragen von einem verzweifelten Gospel-Vibe. Neben einzelnen Gitarrentupfern und verlorenen Pianoakkorden dominieren die eher lose organisierten Streicher, zusammengehalten von einem jenseitigen Drone, der der Musik eine sehr eigenartige, aber auch extrem faszinierende Aura verleiht. Als Referenzen vielleicht: Natalie Merchant (das Dunkel-Verzweifelt-Traditionelle), Coco Rosie (der losgelöste Umgang mit Stimme und Klängen), Hugo Race (das Cineastisch-Klangmalerische). Kühne Klänge, mit außerordentlich suggestiver Wirkung. Ganz sicher eine der spannendsten Künstlerinnen der US-Szene heutzutage, und ihr Song "The Blue Room" ist ein Monolith moderner Songwriter-Kunst. Auf Tour mit Tara Barnes und einer insgesamt fünfköpfigen Band. Highlight! Im britischen Magazin "The Wire" Album des Monats März!

   
 

...ein unkaputtbares unikum 

Samstag, 10. Mai 08, 20Uhr20

GUZ & DIE AVERELLS

So sieht's aus:
MEIN NAME IST GUZ heisst die neue CD von Brian Adams (das war ein Witz, Adams neue CD heisst natürlich "11"). Im Gegensatz zu Brian Adams kommt GUZ mit einer Tonne verstörender Geschichten und stark rüttelnden Bluespunk. Nach unzähligen Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist GUZ
bekannt als er selbst und als Sänger der AERONAUTEN.

Gäbe es GUZ nicht, müsste man ihn erfinden: Das Leben auf dem ZELTPLATZ, in der STEINZEIT, als GLÜCKLICHER IRRER IM WELTALL und das unerhörte "I HATE EVERYBODY" sind Texte wie sie nur ihm in den Sinn kommen können.

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Beim Konzert sollte man allerdings tüchtig die Klamotten zusammenhauen. Als Gitarrist ist GUZ ein unkaputtbares Unikum und mit ihm kommt eine ebenso einzigartige Band:
Es handelt sich um die AVERELLS, eine seit mehr als 20 Jahren existierende Geheimband, die nun endlich ihre Gesichter zeigt. Nur wenige Insider wussten, wer sich hinter den Pseudonymen "Kurt", "Erich" und "Fred" versteckte. Zur Tarnung machten die Mitglieder verschlungene Karrieren in anderen Bands. Nicht einmal vor Lohnarbeit schreckten sie zurück, um ihr Geheimnis zu wahren. Wer sind also die AVERELLS? Hier nun endlich die Wahrheit:

Olifr M. Guz: Singen und Gitarre. Spielt sonst bei den Aeronauten.
Samuel Hartmann: Bass und Gesang. Spielt sonst bei den Aeronauten.
Daniel D'Aujourd'hui: Schlagzeug und Gesang. Spielt sonst bei den Aeronauten.

Personelle Überschneidungen mit z.B. den Aeronauten sind rein zufällig und eventuelle Ähnlichkeiten sind völlig aus der Luft gegriffen.

   
 

...das gewisse Etwas: ein Diamant  

Sonntag, 4. Mai 08, 20Uhr20

LOLE

LOLE alias Olivia Pedroli aus Neuenburg und ihre Band haben ein Gespür für facettenreiche und tiefgehende Musik, die ihre die Inspiration aus Folk, Pop und Jazz bezieht. Mit ihrem angenehm fliessenden Folkpop, der den poppigeren Songs von Joni Mitchell nicht unähnlich ist, erreicht LOLE dank ihrer Ausstrahlung in jedem Konzertsaal von Beginn weg alle Zuschauer. Mal Americana, dann plötzlich eine Spur Bossa Nova - oder gar Smooth-Jazz-Anleihen, die selbst Norah Jones locker das Wasser reichen können. LOLE scheint alles locker aus dem Ärmel zu schütteln. Ihre warme und variantenreiche Stimme ist es, die den Songs das gewisse Etwas verleiht und sie so vollendet. LOLE, ein Diamant der Schweizer Singer/Songwriter Folkpop Szene. Nach ihrem Support für Ane Brun vor einiger Zeit kommt LOLE nun zu uns und wird uns einen wunderschönen April-Abend bescheren.

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...da tut sich was

Samstag, 3. Mai 08, 20Uhr20

JOHNNY DOWD

"Neulich im El Lokal: letzten Sonntag 2. April 06 bei JOHNNY DOWD und seinem Funken sprühenden Trio, Keyboarder MICHAEL STARK entpuppte sich an Orgel & cheapem Synthesizer als coole Mischung aus Jimmy Smith & Jackie Mittoo, Drummer BRIAN WILSON glich äusserlich nicht nur auf geniale Weise meinem Basler Vetter Nils, sondern spielte den Bass gleichzeitig per Fusspedal." schreibt der Veit Stauffer vom RecRec. "Der ehrenhaft ergraute x-Möbelschlepper & Gitarrist JOHNNY DOWD überzeugte mit einem spöttischen Grinsen auf dem Gesicht, welches man unbedingt unter Heimatschutz stellen sollte - und seine Stimme klang abwechselnd wie ein TOM WAITS in Hochform, bzw. wie zwei LOU REED in einem farbigen Comix-Strip. Die halbe Zürcher Mekons-Fanfraktion bildete die würdevolle Kulisse zu diesem unvergesslichen Spektakel, Tonmann Stevie mischte hervorragend & Gastgeber Viktor Bänziger brillierte mit seinem NIKKI SUDDEN (1956-2006)-Memorial T-Shirt! Das neuste Album "Cruel Worlds" (32.- Fr) entspricht genau soeben beschriebener Szenerie!"

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...ein unikat 

Freitag, 25. April 08, 20Uhr20 25.--

MERZ

Der britische Songwriter Conrad Lambert (a.k.a. Merz) veröffentlichte 1999 sein Debüt auf Sony und tauchte direkt bei Jools Holland und Top Of The Pops auf. Als der Major ihn dann als Next Big Thing aufbauen wollte und die üblichen Hits verlangte, zog er sich in eine Hütte im Niemandsland zurück, meldete sich arbeitslos und sass den Vertrag einfach 6 Jahre lang aus.

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...damn good 

Donnerstag, 24. April 08, 20Uhr20 25.--

DIRT MUSIC

Dirt Music ist die Kollaboration von Chris Eckman (The Walkabouts, Chris & Carla), Hugo Race (True Spirit) und Chris Brokaw (Come, Codeine, Steve Wynn): Eine Soundvisision. Eine Supergroup des authentisch sinistren Wohl- und Weheklangs. Wie es Chris Eckman ausdrückte: „With a name like `Dirt Music´ you better be damn good!“

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...unverfälscht 

Sonntag, 20. April 08, 18Uhr18 

THE BUCKS

Phrasenlos und gelassen, melden sich THE BUCKS
mit „More Is More“ im achten Jahr des dritten Jahrtausends zurück. Aufrichtig, leidenschaftlich,
unverfälscht und eindringlich wie eh und je. „More Is More", 2 Scheiben mit Inhalt und Gehalt, eine Haltung, die sich eben nicht bloss auf „attitude“ beschränkt. Während im Musikschaffen dieser Tage „Aussage“ fast
ausnahmslos zur simplen Pose verkommt, Provokation allenfalls gerade noch um der Provokation Willen bemerkenswert vermarktungsdienlich stattfindet und
„Image“ weitaus wichtiger ist als Talent, Charakter und Eigenständigkeit.

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  THE BUCKS sind verbindlich: musikalisch und inhaltlich und nun schon bald drei Jahrzehnte unterwegs. Das hat immerhin Seltenheitswert und sie haben bislang noch nicht einmal ansatzweise daran gedacht, irgendwelchen Trends hinterher zu rennen.
Sie hätten es auch gar nicht nötig gehabt. Unbeirrt und mit einem gleichsam „selbstverständlichen“ weil überzeugten Selbstbewusstsein sind THE BUCKS einfach
nur SICH SELBST geblieben. Nicht mehr und nicht weniger und damit für uns seit bald 30 Jahren und bis in alle Ewigkeit die allerbeste Punkrock-Band dieser Welt.
   
 

...immer wieder ein Vergnügen 

Samstag, 19. April 08, 20Uhr20

SIT DOWN AND SING, Vol. 4 feat.

ROSIE THOMAS,
NICOLAI DUNGER &
JOSH OTTUM

das Line-Up für den vierten Teil unserer
SIT DOWN AND SING Reihe steht!
 
SIT DOWN AND SING, das ist ein intimer, meist
leiser Abend, bei dem sich 3 internationale Singer/ Songwriter begegnen und gemeinsam und alleine ein ca. 2,5 Stunden Programm bestreiten.
 
Jeder spielt ein kurzes 30-40min Set, nicht selten ohne die Begleitung des anderes, zumeist gibt es am Schluss ein großes Finale.
 
So überraschten z.B. die Künstler der ersten SDAS Tour (Januar 2006) LLOYD COLE, DIRK DARMSTAEDTER und CHRISTIAN KJELLVANDER
mit einem AC/DC Coverstück, MARIA TAYLOR, WOLKE und KRISTOFER ASTRÖM hingegen huldigten 2007 Cindy Lauper und ihrem "Time After Time".
 
Nachdem NORMAN BLAKE (Teenage Fanclub) und DAVID SCOTT (Pearlfishers) die letzte Tour anführten, werden nun ROSIE THOMAS, NICOLAI DUNGER und JOSH OTTUM für einen Abend zusammen & alleine- für eine unvergessliche Show sorgen...

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...cd taufe 

Dienstag, 15. April 08, 20Uhr20  

THE GUESTS

The Guests formierten sich im Herbst 2004, als Tim, Dani und Mario beschlossen , für das Vierjahresfest in der Meyer's Bar in Zürich ein paar alte Lieder auszugraben und einzuüben. Es stellte sich bald heraus, dass man danach zusammen weitermachen wollte und als Ewald sich bereit erklärte, die freie Stelle des Lead Gitarristen zu übernehmen, waren the Guests komplett.

Stilistisch fand man sich irgendwie beim englischen Punk der späten Siebziger Jahre à la Buzzcocks oder Wire und fühlt sich dort eigentlich auch recht wohl.

Ihre erste CD mit dem Titel "Eleven" erscheint am
15. April 2008.

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...southern soul & rock'n'roll 

Sonntag, 13. April 08, 20Uhr20 25.--

JASON ISBELL

Frage: was macht man, wenn die Beziehung im Eimer ist und man sich mit der Band, den Drive-By Truckers, auch nicht mehr so ganz wohl fühlt? Antwort: man redet ein paar aufrichtige Worte mit seinen Freunden und macht ein Soloalbum. Fraglos ein Juwel von einem Album ist es geworden! Jason Isbell ist bei den
Drive-By Truckers ausgestiegen, offensichtlich in Freundschaft, denn fast alle DBT’s sind an diesem Album beteiligt. Es musste so kommen, denn ein Talent wie Isbell kann sich nicht damit zufrieden geben, jedes Jahr 4-5 Tracks zum Bandalbum beizusteuern. Dazu ist er offensichtlich zu kreativ.

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In seiner Heimat Muscle Shoals in den legendären Fame Studios eingespielt ist es eine grosse Musik geworden: zwischen Southern-Soul-Tiefe, Südstaaten-Rock`n´Roll, Neil-Young-Comes-A-Time-Balladen, Tom-Petty-in-besten-Zeiten-Melodien und Alt.-Country wie wir ihn liebten, bevor jeder auf den Zug sprang. Isbell hat einfach ein Händchen für tiefgehendes, aber eingängiges Songwriting, kann mit der Gitarre umgehen und hat eine angenehm-warme Schmiergel-Stimme. Wir können uns nur wiederholen: Ein Juwel!

   
 

...Speed Delta on Blues 

Donnerstag, 10. April 08, 20Uhr20 25.--

BOB LOG III

THE BLUEGRASS BOOGIEMEN

Bob kommt zum 14ten Mal zu uns. Müssen wir noch über ihn schreiben? Klar. Entdeckt ihn. Bob Log III
ist eine One-Man-Band aus Tucson, Arizona. Seine
Auftritte absolviert Bob in einem eng anliegenden Wrestlingkostüm (bei uns fragt er, ob sein neues kool ist und wenn wir ok...) mit einem Motorradhelm auf dem Kopf, dessen eingebauter Telefonhörer als Mikrophon dient. Er spielt die "Speed Delta on Blues"- Gitarre mit den Händen und erledigt die Schlagarbeit mit den Füssen. Bob Log III gibt jährlich über 200 Konzerte rundum die Welt: in Hinterhöfen, Waschsalons oder grossen Konzerthallen. Seine
Alben veröffentlicht er auf dem renommierten Blueslabel Fat Possum und in Japan ist er mittlerweile ein Star.

Die Blue Grass Boogiemen. Nicht zu beschreiben.
Auf die Welt und zu uns kommen.

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...hypnotische momente

Montag, 31. März 08, 20Uhr20

Marissa Nadler

Auch die US-Songwriterin Marissa Nadler erlangte mit ihrem dritten Album und einem bekannten Label die verdiente Annerkennung. Mit den dunklen Stücken von „Songs III: Bird on the Water" wandert sie tief in den Spuren der hypnotischsten Momente von Songwriter-Legenden wie Leonard Cohen, Jonny Cash und Neil Young. Ihr klare Stimme jedoch schwebt Elfenhaft über den weiten Soundflächen, durch die sie den Hörer mit dem rasanten Fingerpicking ihrer Gitarre geleitet. Ihre Coverversionen von Radioheads' ‚No Surprises', Neil Youngs ‚Cortez the Killer' oder Leonard Cohens ‚Famous Blue Raincoat' sind einzigartige Kleinode.

Die Kritiker der englischsprachigen Presse überschlagen sich und wir wollen hoffen, dass die Damen und Herren der hiesigen Zeilenlandschaft auch bald davon Wind bekommen.

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...der fligende Holländer

Sonntag, 30. März 08, 20Uhr20

LE COWBOY FANTÔME

In der tiefen Nacht hat's ihn jetzt auch noch reingeschneit. Wieso wir das machen? Er spielt vorgängig in den Münchner Kammerspielen etwas gar verwegen an Richard Wagner's Oper "Der Fliegende Holländer" herum. Er hat bei unserer Eröffnung damals am 1.8.2000 legendär gespielt und ist seither schon paarmal auf unserer Balken hin und her stolziert. Herausfinden, gell!

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Erstmals war Alain mit seinem Fantôme bei uns. Im el Internacional. Er hat soviel Babypuder gebraucht, dass das ganze Etablissemt wochenlang weiss und pudrig blieb. Sehr zum Ärger unseres damaligen Putzers Marcello. Der war der Chef der Posträuber in der Fraumünsterpost. Die, die Rekordmillionen rausgetragen haben und es irgendwie, nicht ganz unlogisch, vergeigt haben. Das Auto war zu klein für die Beute, Fiat hat eine schöne Werbung damit gemacht und die Miträuber waren noch vielviel blöder etcetc. und Alain ist immer noch das Fantôme......

Modernes Nomadentum ist auch für den Genfer Musiker Alain Croubalian (Maniacs (mit denen und der ägyptischen Kultband "Sharkiat" hat er damals am 1. August 2000 die Eröffnung bei uns gespielt), Cowboy Fantôme, Dead Brothers) kein Fremdwort. Schliesslich hat er vorübergehend schon in Kanada, Kairo und Zürich gelebt. Genf aber war bis anhin immer sein Lebensmittelpunkt, das Zentrum seines kreativen Wirkens. Hier hat er in den achtziger Jahren die Maniacs gegründet, in den neunziger Jahren die Bar Madone lanciert und später den musikalischen Cirque Electrique mit dreissig anderen KünstlerInnen aus der Taufe gehoben. Heute ist Genf für ihn kein Ort der Inspiration mehr. «Es gibt hier zu viele Leute, die schon haben und nichts mehr wollen. Andererseits haben sich auch die Squats selbst verändert. Der Grundgedanke der BesetzerInnenszene, gemeinschaftliches Wohnen und Treffpunkt der alternativen Szene zu sein, hat sich in den letzten Jahren verflüchtigt. Die Leute waren zum Teil einfach nur noch froh darüber, eine billige Wohngelegenheit gefunden zu haben.» Auch Croubalian hegt darum den Wunsch, der steifen Genfer Bise den Rücken zuzukehren. Auch an der Volksbühne Berlin wird er mit seinem Soloprogramm als Cowboy Fantôme zu Gast sein. Falls sich andere Auftrittsmöglichkeiten und Jobs ergeben, will er definitiv nach Berlin ziehen.

   
 

...Zum Heulen schön

Samstag, 29. März 08, 20Uhr20 25.--

ALELA DIANE & BAND

MARIEE SIOUX

Es gibt Stimmen, die hört man einmal und vergisst sie nie wieder: Feist (Hat uns versetzt wegen dem Franzosen-TV), Sierra Casady (CocoRosie), Björk, Chan Marshall (Cat Power hat uns doch jenste Wodka- und Ginflaschen in den letzten Jahren weggetrunken), Joanna Newsom (die haben wir überhaupt nicht gern) und... Alela Diane aus Nevada City, Kalifornien. Begleitet von ihrer akustischen Gitarre spinnt sie ihre Geschichten, unaufdringlich und ungesichert in einer morbiden Eleganz à la Nick Drake. Folk für anspruchsvolles Volk: „Out west, we come from restlessness”. Amerikanische Weite und Wurzelnähe, in ergreifend melancholische Musik-Momente gegossen. Zum Heulen schön.

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...el Reggaeton 

Freitag, 28. März 08, 22Uhr22 25.--
Party ab 23Uhr23 15.--

AL-TERRY Band

Al Terry ist ein kubanisches Hip Hop Projekt, das tiefsinnige und optimistische Texte verflüssigt. Das erste Mal, dass in Kuba Hip Hop erklang, geschah dies aus dem Radio. Sender in Florida hatten genug Reichweite um diese Insel und ihre Einwohner zu erreichen.
Angel rapt an fordester Front mit Michel an seiner Seite. Dustmann Jazz ist Keyborder und versteht es die Elektronik in lebende Musik zu verwandeln. Perkussionist ist Yulli, Edson Gitarrist.

Nun hat diese Musik auch das El Lokal gefunden. Die Band wird euch mit tanzender Energie und heissen Rhythmen in die Welt des kubanischen Hip Hop begleiten, und die verschiedenen Musikstile wie Cha cha cha, Rumba, Charanga, Hip Hop, Salsa, Bachata und Conga zu kubanischem Reggaeton vermischen.

Alle die, die gerne die Hüften schwingen, zu schweren Beats tanzen, von der kubanischen Mentalität verzaubert werden, oder einfach die Freude an Reggaeton und Hip Hop haben, dürften in dieser Nacht eine seltene Show sehen.


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Begleitet wird der Abend von DJ’s während und nach der Show. DJ AFROBIA legt Reggae/Ragga/Dancehall vom feinsten auf und wird die Party ab 23 Uhr in Schwung bringen. Etwas für jeden, ob Casanova, Rapper, Tänzer, Kubaner, Party-Hottie, Freak, Rasta, Latina, Lebenskünstler oder einfach Geniesser,
wir feiern el reggaeton zur Sternstunde.

   
 

...charmante Entertainer 

Samstag, 22. März 08, 20Uhr20 25.--

BERND BEGEMANN
& DIE BEFREIUNG

So kann man Punkte machen: Die Herzensdame mit auf die Lieblingsbrücke nehmen, in den grauen Fluss schauen und zum richtigen Zeitpunkt zwei, drei Rimbaud- Zeilen fallen lassen. Oder: Man geht einfach mit ihr auf ein Bernd-Begemann-Konzert, denn der Herr Begemann ist der musikalischste und der hinterlistigste Frauenversteher der bundesdeutschen Republik.

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Dazu braucht es gleich zwei Eimer voller Charme. Und so bettelt er von der Bühne herunter den Pressefotografen an, er möge ihn bitte nicht "tiefsinnig und fett" aussehen lassen. Ja, Herr Begemann hat Übergewicht und sieht grundsätzlich so aus wie die Wesen mit einem Knopf im Ohr.

Knuffig sagen die Damen. Und dann tanzt er auch noch und freut sich über den anwesenden Sanitäter und bietet jedem Mädchen 20 Franken an, die für ihn "wie auf einem Tokio-Hotel-Konzert in Ohnmacht fällt".

Seiner Band "Die Befreiung", mit Ben Schadow (Bass) und Kai Dohrenkamp
(Keyboarder) und Achim Erz (Schlagzeug), prophezeit er ein schlimmes Ende, wenn sie ihn immer so blöd da stehen liessen, schliesslich könne er ja mittelfristig noch in der Reinigung seines Onkels unterkommen.

Natürlich singt der Häuptling aller deutschen SingundSongwriter auch. Und natürlich singt er meistens von der Verzweiflung einer unglücklichen Liebe: Frauen mögen auch das auf der Bühne, nicht am Telefon. "Du bist mein Süden", "Gib mir eine 12. Chance", "Ich habe nichts erreicht ausser dir" und "den Satz, den alle Frauen lieben", kennt Herr Begemann auch: "Es ist so, wie du sagst!" Rund 150 Frauen werden wieder lauschen und singen dann mit Herrn Begemann auf diesem hinreissenden Konzert hier an der Sihl. Vielleicht wieder St.Pauli, wer weiss?

Ein Frauenpaar hatte letztes Mal auch ihre Männer mitgebracht. Und die haben ihre Lektion gelernt: Frauen wollen unterhalten werden. Und ein charmanterer und hinterlistigerer Entertainer als der Begemann ist derzeit schwer zu finden.

   
 

...authentisch 

Sonntag, 16. März 08, 20Uhr20

THE MOONDOG SHOW

The MOONDOGSHOW - ist Kino im Kopf. Was braucht man einen Abend lang, um sich dorthin zu träumen, wo die Sonne sengt, die Luft flimmert und die Strassen endlos sind? Die Musik der Moondog Show. Songs, in denen Fernweh mitklingt, die Melancholie von Paris Texas vielleicht, ein Hauch von High Noon. Mit Understatement vorgetragen: kein Wort zuviel, keine Note zuviel. Aber Herz und Emotion. Nicht Blues, nicht Cajun oder Tex mex, nicht Country. Nein, die Moondog Show setzt eigene, authentische Töne zu jenem seltsamen Mix aus der Sehnsucht nach Liebe und der Sehnsucht nach Einsamkeit. Oder einfach die Musik zum eigenen Roadmovie im Kopf.

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MARFA – die vierte CD der MoondogShow ist da! Sänger/ Gitarrist Pink Pedrazzi und Gitarrist/Sänger Pascal Biedermann haben zum vierten Mal ein formidables Album geschaffen: Marfa. Im Studio waren nebst den Bandmitgliedern Peter Wagner und Patrick Sommer, die Schlagzeuger Sämi Baur (Stop The Shoppers) und Rob Kloet von den „Nits“, Shirley Grimes (backing vocals), Hank Shizzoe an der Lap Steel, Slide und Weissenborn. Oli Hartung (Stop the Shoppers, Shirley Grimes, Simon Ho) produzierte und spielte Gitarre. Eric Facon schrieb die meisten Texte, die Illustrationen von Randy DeBurke machen aus Cover und Booklet Kunstwerke.

MARFA. Ein kleiner Ort in West Texas, wo sich die Highways 90 und 67 kreuzen, 40 Meilen nördlich der mexikanischen Grenze … Eine baumlose Hochebene und ein weiter Himmel… Der Ort ist benannt nach einer Frauenfigur aus dem Roman «Die Brüder Karamasow» von Fjodor Dostojevski … James Dean drehte hier seinen letzten Film «Giant»… Das «El Paisano»-Hotel, wo Dean, Liz Taylor und Rock Hudson wohnten, steht heute noch… Die Coen Brüder filmten hier «No Country for Old Men». In den Hangars, wo während des Zweiten Weltkriegs deutsche Gefangene einquartiert wurden, stehen heute moderne Skulpturen. Klein wie er ist, hat der Ort doch eine aktive Kunstszene … Wenig ausserhalb des Orts hat ein Exzentriker die «Freie Republik Marfa» ausgerufen… Des Nachts kann man am Horizont Lichtkugeln auftauchen sehen, die «Marfa Lights»,
für die es keine Erklärung gibt - manche sagen, es seien die Seelen toter Indianerhäuptlinge, andere behaupten, es handle sich um Luftspiegelungen von Autoscheinwerfern …
Vielleicht von dem Auto, mit dem James Dean nach Westen und in den Tod fuhr.

MARFA ist ein Ort voller Geschichten. «Marfa» heisst folgerichtig auch die neue CD der Moondog Show, es ist eine Sammlung von kleinen und grossen Geschichten: vom Astronauten, der davon träumt, der Mann im Mond zu werden und es doch nur in die Umlaufbahn schafft, von einem Musiker, der sich einen gitarren-förmigen Swimming Pool ersehnt, vom Taxi-Fahrer, der seine Fahrgäste am liebsten los wäre, von Darlene, die in Marfa immer noch auf James Dean wartet.

   
 

...el Lokal presents 

Samstag, 15. März 08, 20Uhr20

THE LAST ISLAND OF FREEDOM

Seit Jahren ist das El Lokal die “allerletzte Insel an der Sihl”. Wie sieht diese allerletzte Insel aus? Und wenn wir die letzte Insel sind, was ist dann um uns herum? Was kommt danach?
Wir, Theater - Studierende der ZHdK, zeigen Euch, was das bedeutet, und gestalten einen bombastischen Abend zwischen Show, Konzert, Installation und Party. Draussen ist Krieg und wir gehen nicht hin.
Wir bunkern uns ein und erfinden unsere eigene Realität, umgeben nur von Geistern, Schatten und Ahnungen von dem, was draussen passiert.

Mit uns auf dem letzten friedlichen Fleckchen Erde ist die berühmt-berüchtigte Truppe MASS & FIEBER mit ihrem schaurig-schönen Singspiel „Die schwarze Kammer“.

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Mit: Nicolas Batthyany, David Berger, Nikolai Bosshardt, Matthias Britschgi, Martina
Brümmer, Katja Göhler, Sascha Pederiva, Anja Schärer, Anna Schinz, Maxi Schmitz,
Miriam Stein, Mara Thurnheer, Jeanne Werner

Mass & Fieber: Malika Khatir , Nicole Steiner, Samuel Streiff, Martin Gantenbein,
Markus Schönholzer

Leitung: Niklaus Helbling, Nele Jahnke, Sara Ostertag, Anna Papst

   
 

...Kultstatus 

Sonntag, 9.März 08, 20Uhr20

AMERICAN MUSIC CLUB

Nun: Versprochen war versprochen. Bei seinem vorletzten Besuch hat er's schon angekündigt. Mark Eitzel kommt mit dem American Music Club auf unsere Insel. Also kommt's zu einem weiteren Kapitel im unendlichen Buch "Lieblingsbands lokale".

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  Diese Band ist ganz sicherlich "Kult", eine Band an der Nahtstelle zwischen dem, was heutzutage oft gedankenlos "Americana" genannt wird, Rock und sogar Punk, aber gleichzeitig voll feinster Instrumentierung, die sogar in den Jazz hineinreicht. Dabei arbeitet sich die Band an einer lebendigen Ikonographie US-amerikanischer Musik ab, zwischen Instrumental-Vernetzung und der düsteren Schönheit des "Noise". Liebe, Verzweiflung, Wut und Macht. Zorn auf die amerikanischen Verhältnisse, aber auch Liebe zu dem Land. Auch das neue Album der Band um den "greatest living lyricist" (The Guardian) Mark Eitzel, "The Golden Age" (erscheint Anfang 2008 bei Cooking Vinyl) legt
beredt Zeugnis davon ab, wo US-amerikanische Musik heute steht, und setzt gleichzeitig die Massstäbe dafür, wie es sonst vielleicht nur Bands wie Wilco tun. "Allein ist Mark Eitzel eine Ikone, mit dem American Music Club aber ist er überwältigend", schreibt die Presse. Dem ist nichts hinzuzufügen.
   
 

...perlen tauchen

Samstag, 8. März 08, 20Uhr20

Lonna Kelley + Grey Mole

Sie spielen den Song. Öffnen ihn dabei wie eine Muschel, denn darin ist die Perle. Die Musik der grauen Maulwürfe (Luzern) ist dunkel, melancholisch und
staubig. Aus den Geräuschen des Untergrundes entstehen eingängige und verträumte Melodien, welche den Zuhörer fesselnd in eine andere Welt entführen, um ihn endlich bereichert wieder ziehen zu lassen.

Hypnotikerin Lonna Kelley aus Phoenix, Arizona wird dem verehrt lokalen Publikum ins reine Gewissen singen. Es werden Songs von ihren zwei Alben und von Grey Mole gespielt. Lonna Kelley ist mit dem amerikanischen Folk, Country und Blues verwurzelt. Ihre einzigartige Stimme variiert vom gebrochenen Flüstern zur erschauernden Präsenz. Kombiniert mit ihren dunklen poetischen Songs hat sie eine schnell wachsende Fan Gemeinschaft gewonnen. Oft ist sie mit
Folkgröße Howe Gelb international auf Tour und bringt als "ein Frau Band" ihre Songs wunderschön hypnotisch zum klingen. Eine musikalisch emotionale
Wucht im Spätwinter nullAcht. Das darf nicht verpasst werden!

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Troublemontag: 

3./10./24. März

EVELINN TROUBLE

Bis vor kurzem gab es ja eigentlich nur brave Sinas, biedere Nataschas, Vera Kaas und die Retortenbabies der Schweizer MusicStar-Sendung. Dann kam Heidi
Happy, dann Sophie Hunger und nun kommt Evelinn Trouble und die mischt alles nochmals von neuem auf. Evelinn Trouble ist jung, charmant, sehr begabt und
ein 100%iges Versprechen für die Zukunft. Im März der Troublemontag. Und das Insellokal an der Sihl liebt die Sterne.



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...surprise the ear

Mittwoch, 27. Februar 20Uhr20

DEVON SPROULE

„Selten hat mich ein Debütalbum derart überzeugt wie „Keep Your Silver Shined“ der 24jährigen Devon Sproule. Da ist wirklich mal eine eigene Sprache, ein eigener Stil des Songwritings zu hören, mit toller Stimme, vielseitiger Musik, raffiniert und seelenvoll zugleich. „Sproule’s vocal and lyrical beauty is unmatched“, jubelte der amerikanische „Rolling Stone“, und die BBC meldete „Vintage country with jazzy sophistication… beautifully sparse arrangements and melodies that surprise the ear when you first hear them, but which then get under your skin much more than anything more obvious would.“ In der Tat: Devon Sproule’s Musik erzeugt Gänsehaut, und wir sind glücklich, diese Songwriterin erstmals hierzulande präsentieren zu können.“ schreibt uns unser Agent des Vertrauens, Berthold Seliger. Glaubt ihm. Wir tun’s.

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...kein Stereotyp 

Dienstag, 26. Februar 20Uhr20

MICHELLE SHOCKED

“Anchorage Anchored down in Anchorage
Leroy got a better job so we moved
Kevin lost a tooth now he’s started school
I got a brand new eight month old baby girl
I sound like a housewife
Hey Shell, I think I’m a housewife
Hey Girl, what’s it like to be in New York?
New York City - imagine that!
Tell me, what’s it like to be a skateboard punk rocker?”

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  Eindringliche, desolate Geschichten um Totgeburten, Fehlernten und emotionale Ödnis, kalt wie die Schneelandschaft an unserem Sihlriver und doch stets von Menschen aus Fleisch und Blut - Ja, Michelle Shocked stellt mit großartigen Songs, die obendrein mit Selbstverständlichkeit und enormer Energie präsentiert werden, so ziemlich jeden ihrer Kollegen in den Schatten. Zudem hat sie es faustdick hinter den Ohren: wenn man gerne zum Vergleich greift, kommt sie rüber wie ein Mann, der genau weiß, was er will. Das verehrte Publikum wird begeistert sein, die Band wird Hammer sein, spasshaben und Michelle Shocked mag nicht, wenn geschwafelt wird. Sie wird Euch zum Zuhören zwingen. Wir wissen es.
   
 

...young man, old soul 

Sonntag, 24. Februar 20Uhr20

JEFFREY FOUCAULT

„Als ich Dich verlassen habe, war ich ein Ozean - jetzt bin ich ausgetrocknet." Der in seiner ganzen Art sehr frankophil und eher kanadisch angehauchte Foucault, der sich nur ungern daran gewöhnen will, dass sein Name immer öfter "amerikanisiert" ausgesprochen wird, je populärer er wird, vermittelt die Aura des Besonderen, Geheimnisvollen, Subtilen,  ein Sänger und Gitarrist, der unseren Atem stocken lassen wird. Feiner Country und der leise gemächliche Landleben-Blues sind sein Ding.

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Sein letztes Album „Ghost Repeater“ gehört hier auf unserer Insel zu den Allerliebsten. Vieles darauf erinnert in seiner Schlichtheit an die Arbeit von Ron Sexsmith und in der dunklen Intensität, die den Songs innewohnt, an Christian Kjellvander. Im tollen Eröffnungsstück «Cross Of Flowers» besingt der Ich-Erzähler seine Rückkehr aufs Land, die nicht idyllisch verklärt wird, sondern in einem düsteren Grundton gehalten ist: Die Scheune ist abgebrannt und der Morgenfrost liegt am Fensterbrett. «I’m coming home», singt Foucault und lässt den Ich-Erzähler sich fragen, ob er es jemals ausgehalten hätte, hier zu leben – dazu zupfen Gitarren und ein Banjo und die elektrische Gitarre heult als Zug durch die Landschaft. Nachdenklich, traurig, schön.

   
 

...Nuevas Songs o Muerte 

Samstag, 23. Februar 20Uhr20

FROSTSCHUTZ

SUMMIT

Frostschutz weiss selber nicht genau, warum es sie noch gibt. Ein Webfehler des Universums? Aufgelöst wurde nie, es entstanden Metamorphosen wie Moscowboys, King Roger and the Communist Party und Die Türen. 2004 dann der lose  angedachte Rerelase der 1982er Skifahrer-LP als CD sowie der Wiedereinstieg des one and only Drummers Paul. Es begann winzig, es endete euphorisch, auch im El Loko. Danach tiefste Ratlosigkeit: Jetzt durch die Lande ziehn als Abziehbildchen von damals? Aber echt nicht. Nuevas Songs o Muerte. 
Es brachte eine Anlaufzeit. Sich Mut antrinken mit umgehängten Instrumenten. Was helfen Jugendhelden wie The Specials und defekte Chansonniers wie Wreckless Eric und Ian Dury? Ehm, gar nichts. Janos drehte dafür die Tele auf, Titel wie «Frauemannschaft», «Kapselsystem» und «Miss Verständnis 2008» kamen in Umlauf. Frostschutz, die nächste Dimension. Erste Kostprobe: Die Radiosingle «Im Bett»!


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VIDEOCLIP     ?

 

Und nun: Summit - die jüngste Band, die je im El Lokal gespielt hat, Crank eingerechnet. Alle zwischen vierzehn und sechzehn. Summit haben den
Band-it-Wettbewerb des Kanton Zürich gewonnen, weil sie etwas Besonderes sind. Und warum treten sie an diesem Abend auf? Janos Szenogrady ist Gitarrist bei Frostschutz, Julian Szenogrady Drummer bei Summit. Ein Abend für Teens, Queens und Tambourines aller Gewichtsklassen.

   
 

...songs of seas and ferries 

Sonntag, 10. Februar, 19Uhr19

SHIRLEY GRIMES

Die schönste Seite und eine der schönsten Stimmen Irland’s und gar eine neue Platte: zum ersten Mal seit drei Jahren, werden Shirley Grimes und Band in diesem bitterkalten Wintertagen eine Schweizer Clubtournee unternehmen. Uns freut’s. Shirley Grimes, die in Irland geborene Singer-Songwriterin, die seit 16 Jahren in der Schweiz lebt, ging zurück zu ihren irischen Wurzeln und fand die Inspiration für ihr neuestes Album in ihrer Folksong-Vergangenheit. Der Song und die Sängerin sind ins Zentrum gerückt. Manch ein Song braucht von allem alles – andere wieder brauchen nur Shirley und ihre Gitarre. Das Ergebnis ist eine musikalische Reise, die uns klanglich quer durch Pop, Rock und Folk-Landschaften führt – und doch immer wieder bei der irischen Singer-Songwriterin mit dem feuerroten Haar ankommt.

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Euch, verehrtes Publikum, erwartet ein musikalischer Abend mit einer grossen Bandbreite – von ganz intim zu rockig. Und natürlich mit ihrer erstklassigen Band mit Sämi Baur (Drums), Wolfgang Zwiauer (Bass), Oli Hartung (Guitar) und Joe McHug (Pipes & Whistles). Die lokale Kulturkommission „Einzige Insel an der Sihl“ freut sich, Sie am Sonntag, 10. Februar, um punkt 20Uh20 im Klublokal begrüssen zu dürfen....

   
 

...devils violin 

Samstag, 9. Februar, 21Uhr21

DEEP TRIP

Der Deep Trip führt uns in längst vergessen geglaubte, musikalisch extrem reizvolle Schluchten. Da unten wird in einzigartiger Weise die Wucht und Aggressivität einer moderner Rockmusik mit klassischen Streichinstrumenten wie Geige und Kontrabass zusammengeführt. Ein ganz eigenes musikalisches Universum  - ungezügelt, emotional und druckvoll gaben sich vor Jahren Deep Trip auf unserer Lokal-Bühne dermassen entfesselt, dass man damals erahnen konnte, weshalb die Geige seit je her mit dem Teufel in Verbindung gebracht wird. Deep Trip ist Rockmusik pur mit feurigem Herzen, kraftstrotzend und variantenreich. Willkommen zurück an unserem Lokalpier von der langen Reise zu den Kelten....

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...Überraschungsgast 

Dienstag, 5. Februar, 20Uhr20

DAYNA KURTZ

Die amerikanische Singer-Songwriterin Dayna Kurtz hängt wieder ihre alte Gibson-Gitarre um bei uns. Was für eine Nacht war das damals, als sie erstmals bei uns hawaiierig mit dem Bottleneck über die Saiten schlidderte...

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Spätestens bei den ersten Tönen ihrer tief bluesgetränkten Stimme wird es einem warm ums Herz und angenehm flau im Magen. "The sink is full, the plants gone yellow, oh love, where did you go?" sang sie. Und wie einsam und verloren man sich fühlen kann im Septemberregen bei uns an der Sihl. Diese ausserordentliche Stimme, oft verglichen mit der von Nina Simone und anderen Jazzgrößen, hat längst eine unverwechselbare eigene Identität entwickelt. Dayna versteht es trefflich, den Gefühlen entsprechend fein zu dosieren: die leisen, fast in der Stille verwehenden Töne der Trauer und Melancholie bis hin zur scharfen, schreienden Attacke. Die enttäuschte Abrechnung mit verflossenen Liebschaften und ihrem einstigen Idol, Beat-Autor Jack Kerouac. Ihr Gesang in einem zur blauen Jazzballade umgedeuteten Countrysong von Johnny Cash gleicht dem eines Saxophons. Eine berauschende Version des Prince-Songs "Joy In Repetition". Und zwischendrin immer wieder kleine witzige Bemerkungen, etwas scheu dahingenuschelt, aber in der Gewissheit: "most of you speak better English than my president!" Nach 2 Stunden verabschiedete sich Dayna Kurtz. Und jetzt überraschend wieder hier.

   
 

...wiedersprüchliche Rabauken 

Freitag, 1. Februar, 20Uhr20

ATTWENGER
TRIO VIERSCHRÖT

Vorstubete mit dem Schwyzer-Örgeli  Trio "Vierschröttig" (und Mike Shiva am Bass)
Sind Sie satt von Wohlfühl-Ayurveda Wellness, Live-Style Events, Cervelatpromi-Lounges, Porno-Castings, Die Grössten Schweizer Hits, Hochglanz & Gloria, Gratis Zeitungen, Plastischer Chirurgie, Zunftmeister-Fasnacht, Innovativen Visionen, Rauchverboten und sonstigen Gehirnwäschen...? Die Alternative zum allgemeinen Sumpf bietet Ihnen das aboslut seriös musizierende Volksmusik Trio, das im eidg.dipl. Power-Polka-Stil den Vorabend schmeisst. Stargast und Chefgroupie: Blässli persönlich.

Seit 1990 veröffentlichen Attwenger, zwei granitharte Österreicher, auf dem linken und tollen Label Trikont. Beinahe ebenso lang besuchen sie unsere Stadt an der Sihl und wir bleiben in den Alpen und hören mit den wesentlich kompromissloseren Attwenger die wohl schrägsten Töne, seit Hannibal mit trompetenden Elefanten zur tollkühnen Alpenüberquerung ansetzte.

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Hoppla und nicht verpassen:
in der Reihe
"Song & Dance Men" "Attwenger Adventure"
am 3. Februar um 21 Uhr
im Riffraff.
In der gleichen Reihe dann "Die Waldstätte"
von Cyrill Schläpfer
(vom Trio Vierschröt
und Ur-musig)

 

Sie haben was Beständiges, eine Beharrlichkeit, die heutzutage, wo alles beliebig scheint, Respekt abnötigt: Zwei sture Österreicher und ihre Musik. Diese entzieht sich jeglicher Kategorie und verursacht in traditionell alpinen Zirkeln mit Sicherheit erhöhte Hirnschlag-Raten unterm Tirolerhut. Um so mehr muss man sie lieben, ohne die geringste Tümelei lebt in Attwenger etwas von dieser ursprünglichen Aufmüpfigkeit alpiner Volksmusik weiter. Mit Leichtigkeit ziehen sie alle Register gängiger Rap- und HipHop-Klischees, ohne darin zu versinken. Puristen seien getröstet: Auch wenn es klingt, als sei der Sampler im Dauereinsatz - Attwenger spielen handmade. „Östareicha san ehrlich, und wauns ehrlich so san, daun sans owa gfährlich.“ Die Adidaskicker werden’s im Juni erleben: ihr Österreicherloch.

   
 

Montagslokal: 

4./11./18./25. Februar

LEE EVERTON

«Die 15 verträumten Songs des Schweizers mit leichtem Reggae-Einschlag sind eine ernsthafte Konkurrenz für Jack Johnson»   - Playboy

(...) Lee Evertons Debut Inner Exile ist die entspannteste Scheibe seit Jack Johnson auf den Plan trat. Der Mann hat die Souveränität, einfache Griffe und Melodien wirken zu lassen, wie es sonst nur ein
Ry Cooder wagt. Er vertraut seiner Stimme, ohne sie zu Kapriolen zu stressen. Über diese Laidbackness verfügen sonst nur Jamaikaner, die Roots Reggae spielen und singen. Und trotz Reggae als musikalischer Vorlage hegt er die gleiche Lebenspassion für Soul wie ein Van Morrison. Zu hoch die Jubelei? Nein, der Mann hat es einfach drauf.
(...)
- RBB Online

«(...) Hier hat Lee Everton den Charme (und auch teilweise die Stimme) vom großen Van Morrison. Das hört man sofort. Das ist auch alles andere als
störend - mehr positiv überraschend. Hier gibt's feinfühligen, teils melancholischen Roots-Reggae mit Blues. Bitte, bitte mehr davon.»

- Peter Hagen, 1beat.de

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...monster rodeo 

Samstag, 26. Januar, 21Uhr21

COWBOYS FROM HELL

Die Cowboys kommen in die Stadt! Schliesst die Geschäfte, holt eure Töchter ins Haus und bringt den Spiegel in Sicherheit. Den wilden Reitern aus der Hölle sitzen die Colts locker.

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Wenn Christoph Irniger (sax & efx), Richard Pechota (bass) und Chrigel Bosshard (drums) auftreten, bleibt kein Stein auf dem anderen. Das Trio unternimmt seine wagemutigen musikalischen Streifzüge durch Stile und legendäre Tunes, als rauschte ein Blizzard durch die Gassen. In waghalsigen Arrangements wird in Stellung gebracht, was dazu taugt, die Dächer von den Hütten zu blasen - Saalschlacht ist Programm. Funk-Grooves dampfen unter einem endlos weiten Himmel von oszilierenden Klangbildern, die Stimmung rockt, der Cowboy jauchzt. „ Dieses unkonventionelle Trio duscht euch alle gründlich und kalt ab. Peng!"

   
 

...einfach wunderbar 

Samstag, 19. Januar, 20Uhr20

MICHAEL J. SHEEHY

Grosse Singer/Songwriter spielen natürlich auch im Januar auf unseren Brettern… Und das hier ist einer. Manch einer mag sich an Sheehy’s alte Band „Dream City Film Club“ erinnern, manch einer hat vor kurzem in „Spex“ den „Elvis“-Artikel Sheehys gelesen. Sein neues Album ist auf Glitterhouse erschienen, auf deren Festival er im Juni bleibenden Eindruck hinterlassen hat – und nun endlich mit Band auf Tour; bei uns werden Sheehy und sein Bruder hinterher einen DJ-Set liefern (und was da zu erwarten ist, kann man auf Sheehys rarem CD-DJ-Set „Spoonful, Guaranteed“ nachhören, leider nur bei guten Mailordern erhältlich. Trotzdem: Support your Lokal REC REC / JAMARICO!).

„Archaischer Country, Gospel, spartanisch aufgenommen und an Elvis Presley und Johnny Cash ebenso orientiert wie an Tom Waits. Es wird Blut gespuckt, Kirchen brennen nieder, der Protagonist fleht um Vergebung“, schreibt der „Rolling Stone“. Und „Spex“ widmet dem englischen Songwriter irischer Abstammung gar ein mehrseitiges Feature und jubelt:
„Ein Werk von sublimer Gravität. (…) Ausgestattet mit einem geradezu lexikalischen Wissen über die Musik der schwarzen amerikanischen Subkulturen des letzten Jahrhunderts, stellt sich Michael J. Sheehy auf „Ghost On The Motorway“ heute in eine bekannte Tradition des Geschichtenerzählens. Die Szenarien, die er in seinen düsteren Soul- und Bluesnummern aus der Gruft des Vergessens holt, stammen aus dem Zeichenuniversum des Mississippi-Delta-Blues.“ Grosse Band, eine andere Band, „Mary Epworth and the Jubilee Band“, als Support. Verändert wird heimgekehrt.

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Straight! Wild! Rrrriot! 

Sonntag, 13. Januar, 20Uhr20

JOLLY GOODS

Jolly Goods heisst eine neue, junge Band, deren Debütalbum soeben erschienen ist. Ein Duo. Zwei Schwestern, 19 und 16 Jahre alt, aus dem Odenwald. Zwei Instrumente, grosse Songs, ein weirdes, krachiges Schlagzeug, eine eigenwillige Gitarre, und eine Stimme, alles zusammenhaltend, das wundervolle Chaos zähmend. Die Songs sind kaum länger als zwei oder drei Minuten – so lange, wie ein guter Song eben sein soll, und das reicht völlig aus. Eine Band, zornig und mit „Haltung“, wie man es hierzulande kaum kennt. Nichts irgendwie zurückhaltend Gefrickeltes, sondern: Straight! Wild! Rrrriot! „Mein Rock’n’Roll ist bestimmt nicht dein Rock’n’Roll!“

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Der Beweis, dass man Rockmusik nicht in der Schule lernen kann (nicht in der Hamburger Schule, nicht an der Popakademie), sondern dass es da etwas anderes gibt, das immer den Geist guter Rockmusik ausgemacht hat. Denkt an die Yeah Yeah Yeahs, zum Beispiel, aber auch wieder nicht, denn die Jolly Goods sind einzigartig.

Gerade sind die Jolly Goods mit den Wedding Presents und mit The Good Life und mit Killed by 9V Batteries auf Tour, Peaches liebt die Band und wird einen Remix eines ihrer Songs machen, und jetzt im Januar spielen sie ihre erste Headliner-Tour: Two Grrrls Lo Fi Garage Beat Punk Trash Fuck!!!!!!

Wie schrieb der “Musikexpress” in einer ersten Rezension: „Wenige Akkorde, dafür Dynamik für eine ausgewachsene Wirtshausschlägerei. Und wie gut das tut, wenn es weit und breit keine Indiedisco gibt, keine dreinredenden Auskennertypen, kein Gedanke an Formate verschwendet wird: kann man hier hören. Und wohl besser noch: live.“
   
 

Montagslokal: 

7./14./21./28. Januar

POPFOOD

Das neue Jahr empfängt euch Montagsinsel-besucher mit offenen Armen und der Musik von popfood. Immer um 20.20 Uhr.

“Die Musik von Markus Schönholzer gefällt mir,  weil sie zugleich reif erwachsen und prächtig pubertär ist. popfood hat eine ganz eigene Stimmung und einen unverkennbaren Sound. Das ist Pop fürs Herz und Food fürs Ohr. Wie ein Pop-up-Book: Man blättert zum nächsten Song, und eine ganze klingende schräge Welt ersteht da vor den eigenen Ohren.”

 Thomas Kramer, Verleger, ehemals Musikchef “Tages-Anzeiger”


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7. Januar 2008, 20.20
POPFOOD AND FRIENDS
Wer das Leben der Stars und Sternchen der Unterhaltungsindustrie schamlos seziert, darf natürlich selber nicht auf hochkarätige Freunde auf der Bühne verzichten. Einmalig und ausschliesslich im El Lokal gemeinsam auf der Bühne mit popfood: Mike Müller, Charles Lewinsky, Heidi Happy and one more very special friend to be announced...

14. Januar 2008, 20.20
POPFOOD
Wie beschrieb Tommy Bodmer die Songs von popfood so treffend im Züritipp:
"Intelligente, raffiniert konstruierte Songs über Fernsehsüchtige und Massenmörder, über Britney Spears und Paris Hilton, aber auch ein tiefbewegendes Liebeslied oder eine musikalisch äusserst witzige Abrechnung mit dem Musikbusiness."
Für einmal auf der Insel ohne Gäste auf der Bühne: Markus Schönholzer, Ephrem Lüchinger, Sandra Merk und Martin Gantenbein

21. Januar, 2008, 20.20
WINDMACHINE featuring POPFOOD
Die hochkarätige Hornsection von William White bläst ausnahmsweise ganz tüchtig für popfood in die Instrumente. Das kann und wird den sarkastischen Lippenbekenntnissen von Markus Schönholzer wunderbar entgegenkommen.

28. Januar 2008, 20.20
POPFOOD & EVILINN TROUBLE
Evelinn Trouble ist jung, charmant und sehr, sehr begabt. Schon jetzt ein grosser Stern. Und popfood mag Sterne. Was liegt deshalb näher, als ein gemeinsamer Auftritt auf den Brettern die die Welt bedeuten.