...The Hall Of Fame

unvergessene Nächte ........

2010 - 1. Halbjahr   2010 - 2. Halbjahr
zero9 - 1. Halbjahr   zero9 - 2. Halbjahr
null8 - 1. Halbjahr   null8 - 2. Halbjahr
007 - 1. Halbjahr     007 - 2. Halbjahr
   
 

....Montagslokal: NOVEMBER 007

PHIL DUKE

Mehr als bloss eine Gitarre - gehört in jede gut sortierte Hand: Gretsch 6119 Tennessee Rose.

Lange Pause, kurze Rede, tiefer Sinn. Denn was ich noch zu sagen hätte, dauert 1 Zigarette.
posted by Duke at 7:59 PM | 1 comments

 

Eintritt Zehnfranken


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SENSATION

Mittwoch, 4th of July, 07, 20Uhr20
20 Jahre el LOKAL Internacional

TAJ MAHAL
TRIO

"Wenn du Taj Mahal triffst, ist das wie ein Tag mit einer Extraportion Kuchen" meint Linda Ronstadt über Taj Mahal. Sie spricht nicht über das Taj Mahal - seinerseits eines der bekanntesten Gebäude der Welt, ein Denkmal der Liebe, das der indische Großmogul einst seiner Gemahlin Numtaz Mahal widmete. Linda Ronstadt spricht über den Taj Mahal, über einen der furchtlosesten Blues-Musiker des zwanzigsten Jahrhunderts.

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myspace

  Mit viel Tradition und genauso viel Experiment bewahrt(e) er den Blues vor der Bedeutungslosigkeit. "In the end, ultimately the music plays you, you don't play the music", begegnet er gelassen allen Kritikern seiner World-Blues-Mission.

Taj Mahal - Guitar
Kester Smith- Drums
Billy Rich- Bass


"I have songs in my head from so many languages and people. I know my sound is in the middle of this whole."
"The blues is a tone that puts me in contact with a lot of things, culturally, spiritually, cosmically. I really enjoy it, and I'm not going to let it go, because it's that good."
Taj Mahal
   
 

Wahr- und die Leibhaftigen

Dienstag/Mittwoch, 10./11.7.
20 Jahre el LOKAL Internacional

EXTRA-ACTION
MARCHING BAND

...Da kommt MÄCHTIG was auf uns zu: Wahr- und leibhaftig eine Marschmusik aus San Francisco! Und was auch immer jetzt bei dem ein oder anderen von euch im Kopf rattert...es kommt anders. Laut, skurril, freaky und einfach sagenhaft. Unterhaltsam sprengt die Riesenkombo jegliche Bühnenform und auch jegliches Klichee. Extra-Action Marching Band ist eine Wahnsinnsmischung aus traditioneller Marschmusikkapelle, Pep-Kommando, Fahnengruppe u. ekstatischer Anarchie...
Das Repertoire der aus bis zu 40 Musikern bestehenden Band (hypnotisches Trommler-Corps, starkrauchende Bläser-Sektion, französischsprechende Megaphon-Virtuosen u.v.a.) von Funk/Street Beats und Afro-Latin Industrial Free-Jazz Slo-Jams über frenetisch geblasene osteuropäische Zigeunernummern und Big Band Heavy-Metal-Walzern bis hin zu bastardisierten Bollywood- u. Italo-Western-Themen mit sowohl böswillig als auch provokant erbaulichem Cheerleading...

 

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myspace

 

   
 

...Obacht Smile!

Montag, 23. Juli 07, 20Uhr20
20 Jahre el LOKAL Internacional

SMILE!
plus ADRIAN WEYERMANN

Ein Stück Rockgeschichte, locker und wie damals. Immer wieder. Hier auf unserer Sihlinsel war das erste Mal und im Oktober lacht das Montagslokal montags einen ganzen Monat lang. Keep Smiling!

Peter Glanzmann (Gitarre)
Markus Fritzsche (Bass)
Düde Dürst (Drums)

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youtoube

 

   
 

...Beileibe nicht wenig

Samstag, 28. Juli 07, 20Uhr20 und
anschliessend RADIO STRANDGUT
20 Jahre el LOKAL Internacional

ERIC ANDERSEN

Der grosse Folkie wieder bei uns. Es muss sein vierter Frühling sein, den der auch schon über 60-jährige Songpoet und ewige Romantiker in vollen Zügen zu genießen scheint, fast 40 Jahre nach seinen folk-beflissenen ersten Sessions, genau 30 Jahre nach seinem sanften Meisterwerk "Blue River". Verlernt hat Andersen seither nichts, auch wenn ihm zwischendurch nicht jeder Song gelang. Er war der erste, der das Pech hatte, als "neuer Bob Dylan" propagiert zu werden. Was in seinem Fall so falsch gar nicht mal war. Denn eine ganze Reihe seiner besten Songs erinnern mehr als nur marginal an dessen "Freewheelin"- und "Another Side Of Bob Dylan"-Jahre.

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Und hier wie dort ist der Einfluss von Woody Guthrie klar herauszuhören. Mit dem Unterschied, dass Eric Andersen nie eine Protest-Phase durchmachte, dafür mit seinen romantisch versponnenen (Anti)Liebesliedern an den jungen Jackson Browne erinnert und später einige Country-Songs auf bestem Tom T. Hall-Niveau schrieb.

"Just A Country Dream" wiederum gemahnt an den frühen Kris Kristofferson. Unverwechselbare Identität aber gewann er erst, als er seine Country- und Folkie-Lehrjahre für beendet erklärte, ins Singer/Songwriter-Fach wechselte und mit "Blue River" 1972 sein viel gepriesenes Meisterwerk vorlegte. Unser Lieblingssong: "Beat Avenue". Darin berichtet er über die Geschehnisse an jenem Novembertag des Jahres 1963, an dem JFK erschossen wurde. Aus der Sicht des Jung-Folkies Eric, der sich seinerzeit nach einer Dichterlesung in Gesellschaft namhafter Beat-Literaten wie Allen Ginsberg und Neal Cassady befand. Hier nun durchlebt Andersen diese denkwürdigen 24 Stunden noch mal, reportierend, interpretierend, in sich hineinhorchend. Eine fesselnde Kurzgeschichte, vorgetragen mit tiefer, beinahe entrückter Stimme, zu jazzigem Geplätscher aus Keyboards, Flöte und Bläsern.

Das Beste, was sich über diese musikalische Untermalung sagen lässt, ist dass sie nicht von Andersens erzählerischem Raunen ablenkt. Außer, wenn es lautmalerisch wird und die tödlichen Schüsse als peitschende Percussion überdramatisieren. Könnte auch gelesen werden. Das ist ja beileibe nicht wenig.

   
 

...Last One Found

Dienstag, 31. Juli 07, 20Uhr20
20 Jahre el LOKAL Internacional

DANNY & DUSTY

Danny & Dusty? Eine Americana-Version von Cindy & Bert, oder was?… Doch dann beginnt’s zu dämmern. Da war doch was, 1985 oder so. Dan Stuart von Green On Red (= Danny) und Steve Wynn von The Dream Sydicate (= Dusty) hatten das Album "The Lost Weekend" geschrieben und mit ein wenig Hilfe ihrer Freunde eingespielt, einfach so, aus einer Bierlaune heraus. Gilt bis heute als Klassiker, das Teil.

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myspace

 

Manchmal dauert es bis zur Fortsetzung etwas länger, und so liegt nun mit "Cast Iron Soul" 22 Jahre später der zweite Teil des verlorenen Wochenendes vor. Das Warten hat sich gelohnt. Rocker mit bösen Widerhaken ("Raise The Roof"), beschwingtes Countryrock-Feeling ("Last of The Lonely Ones") und gleich zu Beginn eine mit ausgelassenen Bläsern und Honky-Tonk-Piano unterlegte Breitseite gegen die immer besseren guten alten Zeiten ("The Good Old Days") wechseln sich ab und lassen "Cast Iron Soul" nie langweilig werden. Dabei halten Danny & Dusty das Niveau ihrer Kompositionen und Interpretationen über die Gesamtdistanz der zwölf Titel kontinuierlich hoch. Und weil die guten alten Zeiten doch nicht ganz so übel waren, ist ein Auftritt der ersten Danny & Dusty Band von 1986 auf DVD beigefügt. 72 Minuten, die es in sich haben, trotz der, wie sagt man so schön, "historischen" Qualität des Bildmaterials.

Mit Dan Stuart kommt der Allerletzte! Endlich fehlt keiner mehr in unserer internationalen Lokalsammlung von Green on Red oder Dream Syndicat-Menschen auf unseren Inselbrettern hier am River Sihl. Könnten eigentlich jetzt zumachen, oder?

   
 

...Keep Them Entertained

Dienstag, 11. September 007, 22Uhr00
nach Schweiz-Japan

The Great Crusades

Happy Tuesday. Mehr Abwechslung war nie. Das hoch gelobte Quartett The Great Crusades aus Illinois wird das zweite Mal bei uns mit wunderbaren Rock-Songs brillieren. Vielfalt ist ihr Freund. Attribute wie Ehrlichkeit, Sehnsucht, schwere Augen, verrauchte Regennächte treffen ins schwarze Lattenkreuz. Ihre Musik ist leichthändig, tönt schwermütig rund um die Ecken und Kanten. Und breiteste Wände von Gitarren. Ungehobelt. Hier hat's Platz.

Alles fügt sich natürlich und unangestrengt. Brian Krumm, Brian Hunt, Chris Moder und Brian Leach sind als Band nach wie vor die schärfste Sache seit hautengen Jeans. Nein, Schmusekatzen sind die Great Crusades wahrlich nicht. Gut gekleidet wohl: Alle Herren tragen distinguierte Anzüge und Sänger Brian Krumm einen schlappigen Hut. Dieses Outfit verleiht ihnen - besonders wenn es zerzauselt ist, die Jacken vor Schweiss triefen, die Krawatten aus den aufgerissenen Kragen baumeln und die Zigaretten im Zwielicht aus den Mundwinkeln hängen - etwas Verruchtes, ja Gangsterhaftes. Chicago halt.

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Attention Attention: auf der offiziellen Great Crusades-Homepage ( klick!) (>tune into GC Radio) könnt ihr Euch das aktuelle Album im Stream anhören. Als Bonus wird Euch der Song "Paradise" für nix auf die Festplatte gebeamt! Die Herren im feinen Zwirn sind in Geberlaune...

 

     

   
 

...desperately seeking Tom Waits

Freitag, 14. September 007, 20Uhr20

CYRANO AND BAND
PLAY TOM WAITS RE-VUE

Cyrano: „Die Band und ich haben nachgerechnet: 11 Jahre sind vergangen und 7 Kinder sind in der Band auf die Welt gekommen, seit wir das letzte Mal eine Tribut-Show zu Ehren von Tom Waits aufführten.

Vieles hat sich geändert in der Zwischenzeit. Frankreich wurde Fussball-Weltmeister, das Internet wurde grösser, die Handys wurden kleiner, aber eines ist gleich geblieben: Tom Waits ist noch nie in der Schweiz aufgetreten.“

     

 

„Natürlich können wir mit unserer‚ Tom Waits Re-vue’ diese Lücke nicht schliessen, aber wir versuchen, das Warten auf Waits wenigstens zu verkürzen. Wir sind der Walt Disney Film im Nachmittagsprogramm, wenn die Kinder an Weihnachten auf das Christkind warten.“

„Die Lieder von Tom Waits zu singen ist eine gefährliche Sache. Wir stehen auf einem Stück Land, das uns nicht gehört. Auf der Veranda sitzt die Bürgerwehr der Stadtmusik mit geladenen Gewehren und wir wissen: Ohne Streifschuss werden wir nicht davonkommen.“

„Wir spielen auserlesene Stücke aus dem gesamten Schaffen von Tom Waits. Von der ersten Schallplatte bis zur letzten CD-Box. Und wir werden seine Songs mit Anstand und Respekt interpretieren.“

„Interviews von Tom Waits in gedruckter Form sind nichts Geringeres als Literatur. Sie stecken voller Witz und Esprit. Erst recht, wenn sie im ‚Playboy’ erscheinen, zum Beispiel in der März-Ausgabe von 1988. Wir werden aus seinen Interviews zitieren und Anekdoten erzählen wie jene aus dem Jahr 1970, als er sich bei einem Live-Auftritt im ‚Heritage Club’ über Bob Dylan lustig machte, obwohl er diesen zutiefst verehrt.“

„Das Material von Tom Waits eignet sich dazu, dass man mit traurigen Liedern einen amüsanten Abend verbringen kann. Und genau das werden wir versuchen. Auf jeden Fall ist es eine Off-Broadway Produktion.“

„Die gute Nachricht lautet: Wir spielen definitiv keine Songs von Cyrano. Die schlechte Nachricht betrifft vor allem Rod Stewart Fans: ‚Tom Traubert’s Blues’ und 'Downtown Train' stehen nicht auf unserer Setliste.“

– Cyrano, August, 2007

   
 

...wundersame Meerjungfrau

Sonntag, 16. September 007, 20Uhr20

Baboon

Eine Taufe auf unserer Lokalinsel. Die Zürcher Musikerin (voc., bass, guitar) ihrer ersten Solo CD „HILL“, dabei ihre beiden Mitmusiker Nevil Düster (sounds) und David Pfluger (drums). Es sind Balladen und minimale Rocksongs aus der Realität und der Realität zwischen den Realitäten. "mermaid" als schönstes Beispiel.

„meine songs erzählen vom ringen um selbsterkenntnis und authentizität. erzählen von den widersprüchlichkeiten, den schönheiten, sehnsüchten, banalitäten, erfreuungen, enttäuschungen und grausamkeiten des lebens. sie sind in ihrer form und art eigenwillig und respektlos. aber von einer zärtlichkeit, ehrfurcht und scheu (awe) durchdrungen, die berühren soll. wundersamkeiten des lebens hab ich noch vergessen.....!!!“ schreibt Baboon in ihrer Flaschenpost....

Footsteps to a phonecell
reminding me sometimes
are reminding me somehow to there
when I saw this mermaid
down with her suitcase
just round the corner
winked with her eyelash to me