...The Hall Of Fame

unvergessene Nächte ........

2010 - 1. Halbjahr   2010 - 2. Halbjahr
zero9 - 1. Halbjahr   zero9 - 2. Halbjahr
null8 - 1. Halbjahr   null8 - 2. Halbjahr
007 - 1. Halbjahr     007 - 2. Halbjahr
   
 

....GRANDMASTER OF DUB

Freitag, 9. März 07, punkt 23Uhr23

ADRIAN SHERWOOD
feat. LEE "SCRATCH" PERRY

Als würde der Papst nach Regensburg heimkommen. Etwa so.

"This is my second solo album. It's personal, it's good and I'm very proud of it," concludes Sherwood happily.

"The man who started it all off with his scary dub journeys into bass-country. Still the Don, we salute you" - THE GUARDIAN


?

 

"One of the few bona fide visionaries in showbusiness. Without Sherwood music today would sound very different........5/5" - DAILY EXPRESS

"Massive Attack eat your hearts out...4/5" - , INDEPENDENT ON SUNDAY

"Astonishing...Masterly...4/5" - Lois Wilson, MOJO

"Haunting and catchy...4/5" - Dave Simpson, THE GUARDIAN

"The best example of the producer-as-artist ethos since Lee 'Scratch' Perry" - Dele Fadele, NME

"A voyage for the mind as well as a blissful, dub-heavy assault on the sternum" Richard Preston, DAILY TELEGRAPH

"A delicious dub stew" - Andy Gill, THE INDEPENDENT

"Seminal...One of dub's most enlightened and aurally literate gurus..4/5 " - Grahame Bent, DJ mag

   
 

...SOLD OUT

Sonntag, 18. März 07, punkt 20Uhr20

SIR RICHARD BISHOP +
BONNIE "PRINCE" BILLY

Wie sehr wir auch jeder und jedem Will Oldham, unseren Helden ever, gönnen würden: Unsere Insel ist zu klein hierfür. All die treuen Lokalgänger sollen für ihre ewige Liebe belohnt werden. Sie haben, und dies nur an unserem lokalen Tresen, das Recht (*wieso?) zum Vorvorverkauf. Danach bleibt wohl nichts mehr übrig.

* = weil's beim ersten Mal etwa 10 Neugierige waren und beim zweiten der Laden brechendvoll. Deshalb.


?

?

   
 

...World, Bottles, Aspirins

Karfreitag, 6. April 07, 2OUhr20
"Der Herr hat's genommen: Er kommt!"

MARK EITZEL

Markt Eitzel ist zweifellos am Höhepunkt seiner Kunst angelangt. Oder wie sollte man die Apotheose des traurigen Clowns in einem einzigen Reim sonst charakterisieren? "This time the world wasn't jokin", konstatiert Eitzel, um sogleich hinterher zu flegen "But I hope your heart won't always be broken". Und als würde das noch nicht reichen, ist der Song, der diese Zeilen gebiert, auch noch "Aspirin" betitelt. Die Welt und ich, und eine Flasche dazu - niemand gibt diese Rolle konsequenter als der Leidensvirtuose aus dem American Music Club. ROLLING STONE

Man kann ja sagen, was man will, aber bei Songs, da kennt sich diese INSEL aus. Im Namen von Terry Lee Hale, Ben Weaver, Howe Gelb und Bonnie "Prince" Billy: MARK EITZEL ist auch aus dem Songwriter-Olymp, und davon gibt es nur wenige.

?

 

 







   
 

...SHOTGUN PILLOWCASE

Sonntag, 29. April 07, 20Uhr20

TERRY LEE HALE

"...Wenn es so etwas wie den Gesang des Verlorenen gibt, dann ist Terry Lee der Mann, der ihm die Seele leiht. Unsentimental, ungeschminkt, klar."

Seit rund 15 Jahren bei uns, hat er mit "Tornado Alley" eines der feinsten Stücke Musik gemacht, und nun soll die neue Platte noch besser sein. Sie ist es! "Shotgun Pillowcase". Wir freuen uns.

Welcome Again, Great Amigo!

?

   
 

...CHEERS

Samstag, 5. Mai 07, 20Uhr20

JACKIE LEVEN

Das Leben in der Bar ist für Jackie Leven nicht erst seit gestern ein beliebtes Thema. Der schottische Barde hat nicht nur den Altvorderen des Songwriting gut zugehört, er traut auch den Barmännern dieser Welt, getreu dem Motto: "Alkohol ist die Ursache und die Lösung aller Probleme. Und darüber lässt sich trefflich singen." Auf seinem neuen, ca. 23. Album stehen Geschichten aus diversen Lokalitäten im Mittelpunkt. In Johnny Dowd, den er bei einer Flasche Absinth in Kufstein kennenlernte, hat er dafür auch musikalisch einen kongenialen Partner gefunden. Weitere legendäre Außenseiter, die auf „Oh What A Blow That Phantom Dealt Me“ auftauchen, sind der amerikanische Dichter Kenneth Patchen, den Leven in „The Skater“ verewigt, der jüngst verstorbene Kevin Coyne und die fast vergessene Songwriterin Judee Sill. Wer da keine Träne wegwischt, dem hilft auch kein Getränk. Musikalisch bewegt sich Leven fast ausschließlich in ruhigem, aber dennoch bunt schillerndem Folk-Fahrwasser. Cheers!

?


   
 

...for girls, trans and friends

Mittwoch, 9. Mai 07, 21Uhr21

BUNNY RABBIT

Alle Zeichen stehen auf Sturm, wenn dieses feine Pärchen aus Brooklyn Elektroclash macht. Female MC Bunny und ihre Beat-Produzentin Black Cracker (Produzentin von CocoRosie) machen Songs, die «Lucky Bunnie Foot» und «Saddle Up» heissen und die die Utopien einer verlorenen Generation einfangen. Lieder gezeugt aus Elementen von Hip Hop, Punk und Folk – halluzinogene Beats, verführerische Melodien, dreckige Raps und laszive Vocals. Lieder inspiriert von feuchten Träumen, Grüften, dem Teufel, dem New Yorker Police Department, Jesus, Abraham Lincoln, Whitney Houston, Schutzengeln, Affen und dem Valentinstag.

?


   
 

...sharp like a stiletto

Samstag, 12. Mai 07, 20Uhr20

JJ GREY + MOFRO

"Played in Switzerland for the first time in Zürich and what a treat. The hospitality from the venue, promoters and audience was outstanding. We will be back asap for sure."

....auf deren Website entdeckt.................


...da kommt einer zum ersten Mal zu uns. Hammer. Es wird nicht das letzte Mal sein.

?

  Wir glauben mit der CD des Jahres. Wir schwören's. Trägt die ganzen Südstaaten-Helden wie Dr.John, Dann Penn, Tony Joe White, CCR + Otis Reding in seiner grossen Seele. Und eine Band. Stilettoscharf auf dem Punkt! Er verfügt über Stimme und Ausstrahlung eines Stars, zieht es aber vor auf der Farm seiner Großeltern im Nordosten Floridas Hühner zu züchten und Gemüse anzubauen.

"Bald werden auch die letzten verschwiegenen Winkel Floridas für immer verloren sein, ersetzt durch Golfplätze, Clubs und Hotels. Musik versetzt mich dorthin zurück, in eine Vergangenheit, in der ich leben, atmen und gesund bleiben kann. Das ist wahrscheinlich mein größter Einfluss. Ansonsten spielen wir halt einfach Sachen, von denen wir denken, dass sie cool klingen." (JJ Grey)

"Von den ersten Sekunde an ist klar, worum es den Herren hier geht: um einen erdigen, lässigen, furztrockenen 'Wir spielen keinen Ton zuviel'-Mix aus Blue-Eyed-Soul, Folk, Blues und Southern-Rock'n'Roll, der sich tatsächlich anhört, als hätten J.J. Cale, Gregg Allman, Dickey Betts und John Fogerty ein gemeinsames Ding mit der Rhythmusgruppe der Neville Brothers gedreht. Da groovt und da bluest es, da rockt und da rollt es, da wird gern und oft jenes altehrwürdige, immer noch betörende, weil zeitlose Folk-Rock-Vokabular durchdekliniert, so dass man irgendwann glaubt, man befände sich endgültig wieder im Jahr 1971 und lausche The Band, wie sie auf der Frontporch 'The Weight' zum Besten gibt. Um Seele geht es und um Freundschaft, um carpe diem und laissez faire und darum, dass daheim - verdammt nochmal - nicht der schlechteste aller Plätze ist." (Musikexpress)

"Grey's band Mofro celebrates the old Florida lifestyle, digging into the roots beneath theme parks and golf courses. The band, though commercially viable, is less concerned with hitting the charts, though it must be said that Mofro could - Should - achieve the success of their predecessors Lynyrd Skynyrd and the Allman Brothers Band." (John E. Citrone, Folio Weekly)

   
 

...ZORRO MAL ENGEL

Sonntag, 13. Mai 07, 20Uhr20

PATRICIA VONNE

Man mag allzuschnell verleitet sein, in Patricia Vonne nicht viel mehr als "noch eine crazy Gitarrenbraut" mit genretypischer Reibeisenstimme zu sehen. Aber ein wenig mehr ist dann schon daran: diese Powerfrau aus Texas verbindet mexikanisches Liedgut und trashige Rock-Songs so folgerichtig miteinander, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt.

Dabei gelingt es Patricia Vonne, stimmlich und von der Attitüde wie eine Texmex-Variante von Pattie Smith zu klingen – kompromisslos und energiegeladen schraubt sich ihr Gesang ins Ohr.

?

  Dann wieder klingt ihre Stimme sanft wie die Verführung pur: Teufel und Engel in einer Person vereint, eine mexikanische Rocklady in Zorropose. Kurz gesagt: PATRICIA VONNE ist ein Muss für alle Liebhaber gitarrengeprägtem Songwriterrocks mit Frontfrau. Patricia Vonne liegt hier jedenfalls weit über dem Durchschnitt – Die Dame gefällt auch anderen Etablissements dieser Town, z.B. drüben am anderen Sihlufer, dort wo Hafen samt Kneipe ist. Wie so vieles von unseren vergangenen Darbietungen.
   
 

...ALMOST ROBERT JOHNSON

Montag, 14. Mai 07, 20Uhr20

C.W. STONEKING

ROBERT JOHNSON wäre einer gewesen für uns – doch leider ist das unmöglich, da der legendäre amerikanische Blues-Musiker, der angeblich seine Seele an den Teufel verkaufte, um wie ein Besessener Gitarre spielen zu können, vor etwa 60 Jahren von einem eifersüchtigen Ehemann vergiftet wurde.

?

 

In C.W. STONEKING haben wir aber einen würdigen Ersatz gefunden, denn der spielt – trotz seiner weissen Hautfarbe – absolut "pechschwarzen" und "primitiven" Delta-Blues, wie er ursprünglich in den 1920er und 1930er Jahre in den amerikanischen Südstaaten am Mississippi entstand!

Ob er zum Blues fand oder ob der Blues ihn fand, ist nicht überliefert... der Aussage von C.W. STONEKING zufolge ist es aber auf jeden Fall unerheblich, ob man schwarz oder weiss ist, ob man in Australien oder am Mississippi lebt, ob man das Jahr 1927 oder 2007 schreibt – wer den Blues im Blut hat, wer ihn erlebt hat, der muß ihn spielen.

Jetzt kommt C.W. STONEKING nach Europa, reist stilecht mit dem Zug von Stadt zu Stadt und wer schon immer eine Vorliebe für ROBERT JOHNSON hatte und auch Typen wie R.L. BURNSIDE, T-MODEL FORD und die anderen alten Helden von Fat Possum Records zu schätzen weiß, wird danach überglücklich nach Hause wanken...

   
 

...Combat Cajun

Donnerstag, 17. Mai 07, 21Uhr21

MAMA ROSIN

Das Trio stammt zwar aus Genf, steckt aber musikalisch ganz tief im Süden der Staaten: «Cajun» ist das Stichwort hier.

?

  MAMA ROSIN gehen aber noch einen musikalischen Schritt weiter: Neben CYRIL «JETER» YETERIAN (Melodeon, Vocals, Guitar) und ROBIN A. GIROD (Guitar, Vocals, Banjo) die beide auch in der Genfer Band Bébé Belge spielen, hat das Trio mit VANINA FISCHER eine Schlagzeugerin im Line-Up, die der zwar immer noch stark im Cajun verwurzelten Musik eine neue Dimension gibt. «Cajun-Roll» könnte das Stichwort sein - oder «Combat-Cajun» wie die Band es selber so schön nennt. Auf alle Fälle ist hier neben Cajun ein schöner Anteil an Rock'n'Roll-Attitüde vorhanden und es erstaunt denn auch nicht, dass in naher Zukunft ein von Pierre Omer produziertes Album des sympathischen Trios just bei Beat Man's Voodoo Rhythm Records erscheinen wird. Monsieur Omer, Akkordeon und Gitarrist bei den Dead Brothers, wird als Gast mitdabeisein und die Voodoo Rhythm-Woche bei uns finally abschiessen.