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Sunday, 20.03.2011
oh what a night...
Les Lilas Marseille (CH)
Lokale-Leckerbissen auf unseren geliebten Insel-Bühnenbrettern

Ihren Erstling «L'amour l'amer la mort» haben Les Lila Marseille am 6. November 2010 im Helsinki-Klub gefeiert, ist auf ihrer Website zu lesen. Und niemand mache ein Geheimnis daraus, dass alle schönen Lieder dieser Welt längst ersonnen und gesungen seien. Obwohl wir da nicht so sicher sind und immer wieder neue schöne Lieder dieser Welt zu hören bekommen, geben wir ihnen vorbehaltlos recht. Denn die Musikanten von Zugluft (transeuropäische Experimentalvolksmusik) und Naturbreit (Akustisch/ Folk/ Zouk) haben die Zürcher Sängerin Ines Florin (Mme Marseille) dazu angestiftet, eigene Lieder zu schreiben. Und das ist schön. Und das ist gut so. So fördert die Geburtsstunde von Les Lilas Marseille ein algentriefendes Netz aus melodramatischen Seemannsliedern, mörderischen Chansons und etwas süsser Hinterhof-Romantik zutage. Mal stirbt ein Seemann, mal mordet die betrogene Braut, mal gibt es Hoffnung, doch meistens nicht. Kurz: Auf der ersten CD von Les Lilas Marseille gibt es einen Haufen Tote.

Begleitet wird das Madame Marseille’sche Liedgut von einer begnadeten Crew: An Bord sind Jonas Guggenheim: Akkordeon, Xylophon, Glockenspiel und Klavier; Bruno Strüby: Bassklarinette, Klarinette und Banjo; Philip Lenzlinger: Schlagzeug; Andrea Kirchhofer: Geige. Und was wir nicht wissen: Vielleicht kommen noch ein paar illustre Gäste dazu. Aber fürchtet euch nicht, liebe Insulanten, die hoffnungslos vielen Toten sorgen für happig viel Leben in unseren hochheiligen Musikhallen an der blauschönen Mississihl. Und für viel nie gehörte, unsterbliche Melodien.

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el Lokal