Lunch from December 11th to December 15th 2017.
Our own house publication, providing an interesting look into what's what on our island and beyond...
A special column giving a high-five to worthwhile articles and opinions all through the year...
Viel Gutes auf einen Schlag...
Sunday, 12.12.2010, 18Uhr18
oh what a night...
Light of Day
A Singer & Songwriter-Circle with
WILLIE NILE
JOE D'URSO
ROB DYE
ICKY UNDRESSED

Grossartige Musik erleben ist allein schon «Gutes tun». Wenn dies dann auch noch Menschen mit Parkinson-Krankheit hilft, potenziert sich die Güte und wird zum Allerbesten:
The Light of Day-Benefiz-Konzertserie sammelt nun schon im 11ten Jahr Gelder für die Parkinsonforschung, die Entwicklung neuer Therapien und Behandlungsmethoden sowie für Projekte zugunsten Betroffener und deren Familien. Es begann 1998 mit einem Geburtstagsüberraschungskonzert für den 40-jährigen, parkinsonkranken Musikmanager Bob Benjamin im Downtown Cafe in Red Bank/New Jersey. Dieser gründete darauf die nach dem Film «Light of Day» mit dem ebenfalls an Parkinson erkrankten US-Filmstar Michael J. Fox (Titelsong: Bruce Springsteen, der insgesamt schon 7 Mal live mittat) benannte Light of Day Foundation.

Nach mittlerweile 26 erfolgreichen Shows in 13 Ländern in USA und Europa bringen wir zusammen mit der Vereinigung Parkinson Schweiz (www.parkinson.ch) den 11. Jahrgang auf unsere allerletzte Insel, um mit dem Erlös die schwierigen Schicksale Parkinson-Erkrankter und ihrer Angehörigen etwas zu mildern: Light of Day Europe 2010 wird die grossen Singer/Songwriter Joe D’Urso, Rob Dye und Willie Nile auf unsere ellokalen Bühnenbretter bringen.

Rob Dye, wie «The Boss» auch er aus dem N.J. Ashbury Park-Kuchen, macht mit uns eine Reise durch Alles, was Amerika’s musikalischen Wurzeln zu bieten haben; Geschichten rundum Liebe, Suff, Gott,Teufel und Hitting the road. Von «next Bob Dylan» Willie Nile aus N.Y.C. sagt man, er bringe seine Songs zum Leben wie kaum einer. Zu seinen Fans gehören Lou Reed, Jim Jarmusch und Lucinda Williams (Bono verschweigen wir lauthals); die 11 Songs seines neuen Albums «The Innocent Ones»: erdiger Folkrock vom Feinsten. Das aktuelle Album der längst über den einstigen Vorbandstatus von Wilco, The Allman Brothers und Bruce Springsteen hinausgewachsenen Joe D’Urso & Stone Caravan (an Americana/Jersey Shore/Rock & Roll band) heisst «Down Here By The River». Gemeint ist wahrscheinlich ziemlich hundertpro sicher unsere alt-ehrwürdige Mississihl. Garantido.Todsicher.

Einen wichtigeren Fluss sehen wir weit und breit nicht. Und weil hier die Musik spielt und möglichst viel Geld zusammenkommen soll, kann «Down Here By The River» nur die Aufforderung bedeuten: Kommt zahlreich her, erlebt geilen Sound und tut viel Gutes auf einen Schlag. – «Come on, fuckers. Float like a butterfly, stick like a bee», wie schon der grosse Muhammed Ali rappte, bevor ihn (wie Ozzy Osbourne, Johnny Cash, Salvador Dali) Parkinson in die Klauen bekam.

Aber der Kämpfer Ali sagt auch: «Ich hatte ein schönes Leben vor meiner Erkrankung und ich habe heute ein schönes Leben.»
top...
el Lokal