Lunch from October 23th to October 27th 2017.
Our own house publication, providing an interesting look into what's what on our island and beyond...
A special column giving a high-five to worthwhile articles and opinions all through the year...
Da steht ihr nicht im allerletzten Sihl-Schilf
Saturday, 09.03.2013, 20:20
oh what a night...
Phil Duke (CH)
Unser Phil Duke (Fingerpoke) ist der Grösste. Und der Bärtigste. Der Allerernsthafteste. Der Aberwitzigste. Undaberauch der einsamste musikalische Besucher der ellokalen Weltbühne, der seit 1997 solo tut, was zu tun ist. Was ER tun muss. A big one man showdown.
Unser Mann aus South Central Zurich ist ein Meister der Swissnessesten Americana, des asphaltigsten Country und des melodramatischen Pop-Songs. Entscheidend und wunderbar inspiriert von Hank Williams, Loudon Wainwright III, Jeff Tweedy, Kurt Wagner, Will Oldham, Codeine, John R. Cash, Robert Pollard, The Handsome Family, Hope Sandoval, Heino Orbini, Jennifer Grey, Steve Zissou, Glen A. Larson, Valerie Harper, Black Francis & the people of Wentzville, Missouri. Und er wird euch ganz schön einheizen vor den ehemaligen Weltmeistern des Verschleppens aus dem Baasler Deigg.

Shilf (CH)

Shilf liefen vor einigen Jahren auf unserer atemberaubenden Trauminsel zu Höchstform auf – vom Schweizer Farbradio für Musig uf de Gass live in den Äther gestreamt. Ihre beiden Vorwalter-Tonträger "Me" (2002) und "Out for Food" (2004) wurden von Chris Eckman (Walkabouts, Dirtmusic) produziert, erschienen europaweit und erhielten rundum Bestnoten. Zudem teilten sie die internationalen Bühnen mit Jay Farrar (Uncle Tupelo, Son Volt), Ane Brun, Adam Green, Dakota Suite, Christian Kjellvander.

Nun kommen sie zurück. Zu ihrem vierten Album "Walter" (2011) vermerkt die grosse Musikgazette Loop: "Ob nun sonniger Westcoast-Chorgesang im Hintergrund, ein meditatives Klimperklavier, Gospel-Passagen, schwärende Stromgitarren, eine sachte schwebende Pedal Steel oder gar eine unaufgeregt durchs Klangbild säuselnde Querflöte (oh, du heiliger HarryMary!) – alles steht im Dienste der Songs, die ganz vorsichtig aus dem Nichts heraus konstruiert werden und sich als ewige Werte entpuppen." Nach einigen Jahren der kreativen Pause sind die 1994 gegründeten Shilf wieder voll da. Ihre Musik ist rauer, staubiger, unnetter geworden und oszilliert irgendwo zwischen Low-Fi-Gourmet-Pop und Stoner-Country. See you, irgendwo zwischen Gessneralleetiefgarage und Unser Aller Sihl!
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