Lunch from December 11th to December 15th 2017.
Our own house publication, providing an interesting look into what's what on our island and beyond...
A special column giving a high-five to worthwhile articles and opinions all through the year...
new american standard...
Monday, 24.05.2010, 20Uhr20
oh what a night...
Dayna Kurtz (USA)
Welcome Back Dayna. Wie immer man das sehen möchte: Die neuen Songs von Dayna Kurtz bieten trotz des Namens keine amerikanischen Standards (also Songs aus dem klassischen Repertoire-Songbook), sondern durchaus eigenes, neues Material.
Bei dem Titel handelt es sich wohl um ein Wortspiel, das wohl auch dem Rechnung trägt, dass Dayna immer schon Songs geschrieben hat, die sich durchaus anhören wie o.a. Standards. Allerdings hat sie dieses Mal - und besonders im Vergleich zu ihren letzten Scheiben - mächtig aufgerüstet. Sicher, es gibt immer noch Folk-, Jazz- und Blues-Balladen in bewährter Kurtz-Manier - aber vor allen Dingen sind es die Up-Tempo-Nummern, die aufhorchen lassen. Hier outet sich Danya als druckvolle Interpretin mit einer Mörder-Röhre und singt sich quasi die Seele aus dem Hals. Musikalisch gibt es originären 50s Pop, Dixieland Swing, Rockabilly und Old-Stile-Rock'n'Roll, eine Prise Blues, Soul und Gospel. Dazu spielt sie selbst eine schneidend scharfe Slide-Gitarre, covert Elliott Smith und die Replacements und lädt ihre neue Freundin Keren Ann (mit ihr und Shara Worden arbeitete Dana kürzlich zusammen an einem Projekt) zu einem Duett als «menschliche Hammond Orgel». Das ist also eine ganz neue Dayna Kurtz, die es hier zu entdecken gibt - auch für uns Dayna-Hardcorefans von der Lokalinsel. So lässt man sich lebendige Traditionspflege gerne gefallen. Wenn das der neue amerikanische Standard ist, dann nur her damit!
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el Lokal