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Feins Z'Mittag gibt's vom 14. Oktober bis und mit 18. Oktober 2019
Am liebsten gelesen, gehört und angeschaut ...
Samstag, 19.10.2019, 20Uhr20
Eintritt: 28.–
Moes Anthill
Der Urner Singer/Songwriter Mario Moe Schelbert – *1985; Mutter: Jodlerin; Vater: Automechaniker – studierte klassische Gitarre & unterrichtet am Konservatorium Zürich.

Er will akustischem Musikhandwerk & solidem Songwriting wieder mehr Aufmerksamkeit verschaffen & neue Musik schaffen. Als alias Moes Anthill begibt er sich – wie einst unser britischer Songwriter-Held Nick Drake – in tiefe Abgründe & zeigt sich in seinen neusten Neo Folk-Songs so filigran wie angriffslustig. Be-influenced wurde Moe von Bright Eyes, Bon Iver, Cursive, Everything Everything, Beck, Fink, Fiona Apple, Regina Spektor, Sam Amidon, Robert Plant, Fleet Foxes & Queen. Moes Anthill stehen für grosse schwarze Hüte sowie Eigenwilligkeit, aber vor allem für innovative & neuartige Songs. Moes Anthill String Quartet (MASQ) nennt sich Moes Spezialformation mit Streichertrio & Trompete. MASQ wird als kleinere Hälfte des mindestens zwei Jahre lang angerollten Doppelalbums «Quitter» (2019) mit einem Comic des irakischen Künstlers Bashar Ahmed veröffentlicht. Gleichzeitig erschienen: ein Bart- sowie Körperöl namens «Quitter» von Moe & Mootes GmbH, das den Duft des Albums widerspiegeln soll. 10 ölig-duftende Songs also, irgendwo & nirgends & zeitlos aktuell zwischen Neo Folk, Americana & Pop. Es spielen mit: Mario Moe Schelbert – Vocals, Banjo, Guitar; Simone Baumann – Vocals, Keys; Michael Boner – Electric Guitars; Flurin Lanfranconi – Double Bass; Clemens Kuratle – Drums. Produzent Hank Shizzoe & Soundmaster Mario Baumann sorgten sorgfältigst dafür, dass das Live-Feeling aus der Konserve voll rüberkommt. Natürlich ist die Live-Ambiance in unseren treppenhausartigen Weltmusikhallen von keiner noch so vollgeilen Aufnahme zu toppen. Aber... am Zermatt Unplugged Festival versetzte Moe mit seinem Banjo schon ganze Berge, im Fall. Kein Witz. Gewagte Arrangements, feinste rhythmische Überlagerungen sowie eigenwilliges Songwriting: Moes Anthill klingen auf Platte & auf Bühne authentisch roh, zerbrechlich & orchestral zugleich – ein wohltuender Kontrapunkt in mainstreamendem Gleichstrom. Hier an unserer guten ollen Mississihl, dem einzigen Mainstream, den wir kennen.

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el Lokal