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Feins z'Mittag vom 14.5.2018 bis und mit 18.5.2018
Am liebsten gelesen, gehört und angeschaut ...
Ein Multitalent.
Samstag, 19.05.2018, 20Uhr20
Eintritt: 28.–
Rebeca Lane
feat. Zaki & DJ Kuto Quilla
In Berlin war ihre letztjährige Show knackeausverkauft & zählt zu den erfolgreichsten Premieren in der 30-jährigen Geschichte der Konzertagentur unseres Freundes Berthold Seliger.

Und die Begeisterung über die Bühnenpräsenz, die Energie, die grossartigen Texte & natürlich die umwerfende Musik steckt immer mehr Menschen an. Die 33-jährige Rebeca Lane ist poet, rapper, sociologist, activist and Hip Hop educator. Ein Multitalent also. Sie erlebte als Kind das Ende des 36 Jahre dauernden Bürgerkriegs (1960-96) & dessen Nachwehen in Guatemala. Schon blutjung arbeitete sie in Initiativen zur Aufdeckung der Gräuel der Militärdiktatur. Ihr fiel auch schnell mal auf, dass Frauen im politischen & kulturellen System ihres Heimatlandes kaum Führungsrollen einnahmen. Das will sie ändern. Dafür engagiert sie sich. Als kulturelle Aktivistin. Arbeitend mit unterschiedlichen Kulturtechniken wie Theater, Literatur & Musik. Als Lyrikerin & Rapperin beschäftigt sie sich mit ihrer Rolle als Frau, mit dem Machismo & mit Kolonialismus & Militarismus. Und als Soziologin sowie als Hip-Hop-Lehrerin engagiert sie sich in ärmeren Stadtvierteln von Guatemala City, um jungen Frauen in der sexistischen Hip-Hop-Kultur gleiche Möglichkeiten zu verschaffen. Bekannt wurde Rebeca Lane mit ihrer «Cumbia de la Memoria», einem Song, der die Verbrechen des  Bürgerkriegs & den Völkermord der Militärs an den Maya-Ixil anprangert. «Dieses Stück hat viel mit meiner persönlichen Geschichte zu tun, denn meine Tante wurde von den Militärs verschleppt; sie ist nie wieder aufgetaucht.» Rebeca Lane ist Teil des Hip-Hop-Kollektivs «Ùltima Dosis» & war mit der von ihr mitgegründeten, viel bewegenden «Somos Guerreras“-Gruppe (Wir sind Kriegerinnen) auf Tour. Ihr drittes Solo-Album «Alma Mestiza» (2016) ist das erste weltweit vertriebene. Eine gerechtere Welt ist möglich – aber es gibt viel zu tun am füf vor Zwölfi, Leute!

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