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Die Résistance of Elégance
Samstag, 21.04.2018, 20Uhr20
Lokalbühne
Papst & Abstinenzler
Dusse ghört me d Driisgerhöbel anefahre // S isch Friitigobig – druf en Klare! // I de Jukebox lauft scho s dritt Mol «London Calling» // Do heissts nid «Friede» oder «Frohsinn»!

– So gehts in der Bar «A d Schnore» zu & her, dem grossartigen Album von Papst & Abstinenzler, der Schaffhauser Band aus Winterthur & Züri. Der allseeing-allgegenwärtige Gabriel Vetter hat recht, so könnte auch «eine  durchgeknallte Anwaltskanzlei» heissen. Vetter weiter: Mit diesem neuen Album (und, Leute, I shit you not, es ist ein gutes, ein richtig gutes Album) liefert Odi Texte ab, dass du denkst: Okay, ihr St. Galler, ihr Berner, ihr Zürcher. Scheiss auf eure Mundartmusik, ihr Wichsers! Denn das hier, diese Platte, das ist verdammtes Meienberg-Material. Sodass man nicht mehr weiss, ob man seine Heimatstadt jetzt lieben oder hassen soll. Da thronen die Herren von Papst & Abstinenzler auf ihren Barhockern in der so bösartig bezaubernden Nordostschweizer Kackstadt und singen ein Loblied auf Schafe im Geröll. Und womit? Mit Recht! Denn je öfter man den gleichnamigen Song hört, desto klarer wird es einem: Das hier ist die Résistance of Elégance. Gegen die Coolness eines Schafs im Züüg uss hat selbst Kunos schiefer Blick nix zu melden. Wann haben wir letztes Mal die dümmliche Überlegenheit eines mit Ignoranz gesegneten Schafs bestaunt? Eben. Sagen wir es so: Mit Bar «A d Schnore» rücken Papst & Abstinenzler den Blickwinkel auf die Schwiizer Musig zurecht. Papst & Abstinenzler sind: Jürg «Odi» Odermatt – Gesang/ Akustikgitarre/Texte; Nico Feer – Bass/Gesang; Tiziano Marinello – E-Gitarre/Slide; Martin «Fisch» Fischer – Schlagzeug/Perkussion. Die Bar «A d Schnure» wurde 2016 aufgenommen & mitproduziert von unserem guten Freund Olifr Guz Maurmann (Produzent von Stahlberger, Kummerbuben, King Pepe pp.). Mit Gästen wie: Philipp Albrecht (Min King), Tom Krailing (Cosmo Alley, The Pride, Buffalo Ballet), Olifr Maurmann (Aeronauten, GUZ, Naked In English Class), Silvan Kiser (My KungFu, William White, Admiral James T.). Es klinge, «wie eine Fahrt durch die erdige Popgeschichte. Blues- und Chanson-Anleihen, Achtziger-Lo-Fi-Pop, beatleske Sixties-Melodien und Indiepop à la Wilco hört man aus ihrer Musik heraus», schwärmt Christa Helbling im Radio Stadtfilter/Virus. Also bringen wir hier jetzt noch ein Text-Müsterchen aus dem Titel «Musig us de Schwiiz», in dem AC/DC & good ol' Blind Willie McTell verkalauert werden: Nei ich ha kei Heiweh noch de Bärge // Höchschtens ä Highway to Hell // Und ich cha mit em Blind Willie Mc // Definitiv meh aa fange als mit äm Wilhelm Tell. Also: Fack ju Schiller! Sie ju @ el Lokal.

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