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Haarsträubend schön.
Samstag, 19.03.2016, 20Uhr20
Lokalbühne
Joan Shelley (USA)
Ihr aktuelles Album «Over And Even» schrieb Joan Shelley aus Kentucky im griechischen Thessaloniki. Das Ganze hat etwas zu tun mit der englischen Folksängerin Vashti Bunyan. Aber vielleicht gings auch um Leonard Cohen. Wer weiss.
Jedenfalls sind die Songs der Poetin Joan Shelley kraftvoll genug, um locker, zartzärtlich, geheimisvoll & für sich selbst. Songs, verträumt & offen wie Fenster, in deren Vorhänge sich der Wind festhängt, solid & stark genug, um drei Tonnen Herzschmerz dran zu hängen. Haarsträubend schön. Zum Schreien schön. Zum Heulen schön. Zum Verzweifeln schön. Zum Umhauen schön. Wie der sternenglitzernde Nachthimmel bei Stromblackout. Manche Leute erinnern sich bei dieser Stimme an die 1978 verstorbene Sandy Denny (Fairport Convention, Strawbs, Led Zeppelin). Dieselbe ruhige Kraft, die dich reinzieht & nicht mehr loslässt. Ihre Stimme ist der Fluss, der still vor sich hin mäandert, den Weltmeeren entgegen. Dazu passt gleichsam kongenial, dass die Scheibe mit Freunden wie Nathan Salsburg, Glen Dettinger & Will Bonnie «Prince» Billy Oldham aufgenommen wurde. Immer, wenn Joan dir das Herz zerreisst, setzt Nathan Salsburgs Gitarrenspiel das Ganze wieder wundersam zusammen. Wahrlich ein selten Stück Glück, Joan auf Ihrer Reise ins offene Meer zu begleiten! – But it's not over by half // There's a gold in your eyes blooming out through the black // And you're still standing, your hand on the map // No its not over, not over by half.
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