Unsere Elektrobrieftauben fliegen immer wieder ins worldweite Nezz. Unseren Newsletter abladen. Mindestens wöchentlich ...
Feins z'Mittag vom 21. bis und mit 25. Januar 2019.
Am liebsten gelesen, gehört und angeschaut ...
unschubladisierbar
Montag, 22.06.2015, 20Uhr20
Lokalbühne
Delaney Davidson (NZ)
Singer/Songwriter, Künstler, Schauspieler, Produzent, One-Man-Band, Multi-Instrumentalist, teilzeitreisender Minstrel, teilzeitreisender Geschäftsmann:

Eigentlich stammt der Tausendsassa aus Neuseeland, wo er mit fünf Monaten mosesgleich in einer Schuhschachtel nach Christchurch schipperte, nachdem er mit 2 Monaten die Rolling Stones konzertieren sah. Ulysses Delaney Davidson wurde an der Special Dreamers School zum grössten Träumer ernannt & flog mit reifen 14 Jahren, stolperte dann direkt von Bar zu Gefängnis & zurück. Zurück – zu seinem Glück – der Arbeit & der Musik wegen. Etliche Bands pflasterten seinen Weg. Zet Be unsere geliebten Dead Brothers. Und sie hängten ihn höher. Von allen guten Geistern verlassen & sechs Solo-Alben später, das siebte unterwegs: DD ist alleine in Begleitung seines Phantom Orchesters, eines staubigen, verbeulten Koffers & mit whiskyschwangeren Songs verbringt er die meiste Zeit des Jahres. Tourt, kollaboriert, musiziert, wirbelt ohne Pause. Etwas sackmodern Altertümliches taumelt im Raum, irgendwo zwischen Chilbi & Zirkus; unschubladisierbar zwischen Country Noir, Gothic Americana & Alt-Country; trümmlig vertrackt zwischen Hank Williams, Howlin’ Wolf, The Birthday Party, Johnny Cash, Suicide & Buster Keaton. Immer rettet die mitreissende Zigeunerjazz-Seele vor zuviel Schwermut & Lebensüberdruss. Grossartig, alchemistisch, magisch & extrem zürihündfründli für einen Über- & Ausserirdischen, der unsere Stadtinselrocker Felix, Regula & Exuperantius mit ihrer modischen Unterarmbehauptung nicht mal von Ferne kennt.

top...
el Lokal