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Feins z'Mittag vom 21. bis und mit 25. Januar 2019.
Am liebsten gelesen, gehört und angeschaut ...
High-Volume-Sound.
Montag, 21.05.2012, 20Uhr20
Lokalbühne
Rich Hopkins
& Luminarios (USA)
Ja, er hat seine altbewährte Cosmic Power wiedergefunden! Garagig, psychedelisch, feedbackverliebt wie in den frühen Aufbruchszeiten. Das schlagkräftige Team wird die im neuen Material vergrabenen Schätze eindrücklich freilegen.
The Godfather of Desert Rock is back in Zwinglitown. Seit 1992 gibt es die Luminarios im Dreier-, Vierer- oder Fünfer-Pack. Oder einfach als lockere Session befreundeter Musiker; immer handelt es sich dabei um ein klares Rich Hopkins-Ding, im Gegensatz zu seinen anderen Projekten wie Sidewinders, Sand Rubies, Underbelly, Woodcocks undundund. «Buried Treasures» ist bereits das 14. Album der Desert Rock-Institution (ohne die erwähnten Projekte oder das nullachter Honeymoon-Epos Loveland mit Partnerin Lisa Novak). High-Volume-Sound. Es ist schon erstaunlich, wie Hopkins sich immer wieder neu erfindet, angriffslustig wie eh & je. Auch durch «Buried Treasures» ziehen wieder unbequeme Alltagsthemen des amerikanischen Südwestens. Vor allem aber erleben wir ganz viel uramerikanische Songerzählkultur und manche schräge Charaktere. Musikalisch wahrscheinlich Rich’s gradlinigstes, pur-rockigstes, elektrischstes Luminarios-Album seit «Lichtjahren»! Ja, er hat seine altbewährte Cosmic Power wiedergefunden! Garagig, psychedelisch, feedbackverliebt wie in den frühen Aufbruchszeiten. Bei solch geballter musikalischer Qualität ist es fast egal, wer letztendlich gerade bei den Luminarios dabei ist. Das schlagkräftige Team wird die im neuen Material vergrabenen Schätze eindrücklich freilegen. O.K., Rich, come around here und verwandle unsere Schatzinsel in eine blühende staubsonnenschillernde Rockwüste. Und mehr als alles wird gut.

Band...
Richard Buckner
Eine Stimme wie ein Schlittenhund, ungewöhnliche Phrasierungen, wundervolle, aus dem Nichts herangewehte und allda wieder verschwindende Melodien.








Lyrische Intensität sowie Bruch mit bekannten Mustern zeichnet Richard Buckners dichte, abstrakte, fragmentierte Songs aus. Der in San Francisco lebende Ausnahme-Singer/Songwriter siedelt sich eher im Alternative Rock an als in traditionellen Country-Gefielden. Ein bisschen Don Quichote, der Junge: Buckner schrieb eine Filmmusik für einen Film, der nie erschien. Zudem wurde er im Zusammenhang mit einem Mord, den er nicht begangen hat, intensiv befragt. Sein aktuelles Album «Our Blood» ist trotz bewegter Vorgeschichte 2011 herausgekommen: Der Laptop mit den ersten Album-Mixes der neuen Songs mit Pedal Steel-Boss Buddy Cage und Sonic Youth-Drummer Steve Shelley wurde gestohlen. But: Buckner is back! Und wir Insulaner werden entzückt und verblüfft erkennen, wie grenzenlos vielschichtig und erfindungsreich sein musikalisches Spektrum ist. Wow

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