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Kultstatus
Sonntag, 09.03.2008
Lokalbühne
American Music Club
Nun: Versprochen war versprochen. Bei seinem vorletzten Besuch hat er's schon angekündigt.
Mark Eitzel kommt mit dem American Music Club auf unsere Insel. Also kommt's zu einem weiteren Kapitel im unendlichen Buch "Lieblingsbands lokale".

Diese Band ist ganz sicherlich "Kult", eine Band an der Nahtstelle zwischen dem, was heutzutage oft gedankenlos "Americana" genannt wird, Rock und sogar Punk, aber gleichzeitig voll feinster Instrumentierung, die sogar in den Jazz hineinreicht. Dabei arbeitet sich die Band an einer lebendigen Ikonographie US-amerikanischer Musik ab, zwischen Instrumental-Vernetzung und der düsteren Schönheit des "Noise". Liebe, Verzweiflung, Wut und Macht. Zorn auf die amerikanischen Verhältnisse, aber auch Liebe zu dem Land. Auch das neue Album der Band um den "greatest living lyricist" (The Guardian) Mark Eitzel, "The Golden Age" (erscheint Anfang 2008 bei Cooking Vinyl) legt
beredt Zeugnis davon ab, wo US-amerikanische Musik heute steht, und setzt gleichzeitig die Massstäbe dafür, wie es sonst vielleicht nur Bands wie Wilco tun. "Allein ist Mark Eitzel eine Ikone, mit dem American Music Club aber ist er überwältigend", schreibt die Presse. Dem ist nichts hinzuzufügen.
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el Lokal