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Samstag, 18.10.2008
Lokalbühne
Micah P. Hinson
Wir wissen es nicht, ob das ein Kriterium für gute Songs sein MUSS, daß ein Singer/Songwriter etwas “erlebt” haben sollte, bevor er davon erzählt. Aber eines ist gewiß: schaden tuts nicht.
Und eigene Erlebnisse hat schon immer die Kunst der Großen des Genres, von Hank Williams und Woody Guthrie über Johnny Cash und Willie Nelson bis hin zu Townes Van Zandt geprägt.

Und nun also Micah P. Hinson, dessen neues Album „And The Red Empire Orchestra“ Schmerzmitteln, im Knast wegen gefälschter Rezepte, mit Anfang 20 bankrotter Ex-Knacki, der sein Auto, seine Wohnung, seinen Besitz verloren hatte. Erst 2004, als sich die Qualität seines Debütalbums „And The Gospel Of Progress“ herumsprach, fing sich der Künstler, und sein neues Album legt beredt Sprache ab, was Hinson erlebt, was ihn geprägt hat.
Sein Showcase bei der SXSW zählte zu den Highlights des Festivals – unglaublich
guter Sänger, tolles Trio, und produziert hat kein Geringerer als John Congleton (The Polyphonic Spree, Black Mountain, Antony and the Johnsons etc.).

Hier geht einer seinen Weg, der erlebt hat, wovon er singt. Wir werden noch viel von Micah P Hinson hören!
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el Lokal