Unsere Elektrobrieftauben fliegen immer wieder ins worldweite Nezz. Unseren Newsletter abladen. Mindestens wöchentlich ...
Feins z'Mittag vom 18. März bis und mit 22. März 2019.
Am liebsten gelesen, gehört und angeschaut ...
Walking off the map
Dienstag, 11.11.2008
Lokalbühne
Pete Molinari
Ein junges Country-Blues-Genie aus, ähem, England.

"Manchmal ist man ja ein ganz klein wenig unproduktiv. Nur ab und zu. Also: eigentlich immer, wenns halt irgendwie geht. Geben wirs zu. Wir sind gern faul, obwohl wir eigentlich gar nicht faul sein möchten, meistens. Führt unweigerlich zu unangenehmen Situationen, weil Faulheit bei anderen meist noch weniger gut ankommt als bei einem selbst. Den danach fälligen Entschuldigungs-Mix beginnt man am besten mit «I Don’t Like The Man I Am» von Pete Molinari. Klingt als wärs entweder etwa sechzig Jahre alt oder von Bob Dylan oder beides. Die alles entschuldigende Textzeile «Ich kann dich nicht lieben, weil ich den Mann nicht mag, der ich bin» ist ohne Zweifel die frischeste faule Ausrede der Musikgeschichte. Allerdings bin ich noch nicht dazugekommen, das so richtig seriös zu verifizieren." "Selbstkritik" von Reeto von Gunten im Tages-Anzeiger Magazin.

Bei seinem ersten Album 2006 arbeitete er mit Billy Childish, sein aktuelles Album, "A Virtual Landslide" (Cargo), wurde von Liam Watson (White Stripes) produziert und ist eines der Alben der Stunde. Klar, "Pete Molinari setzt statt auf Dekonstruktion eher auf die originalgetreue Nachbildung der amerikanischen Musiktradition und ihrer britischen Auswüchse. Allerdings mit nicht weniger als hörenswertem Ergebnis." (Rolling Stone) Ein toller Sänger, großartige Musik, und endlich erstmals und solo auf unserer Inselbühne

top...
el Lokal